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Gefragte Branchen: Wo findet man noch einen Job?

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Bei Neueinstellungen sind die Unternehmen vorsichtig geworden - trotzdem gibt es in manchen Berufen eine Jobgarantie. Foto: dpa
Wirtschaftsprüfer, Elektriker und Krankenschwestern haben künftig gute Chancen auf eine Stelle - für Landwirte sieht es dagegen mau aus. Job-Experten verraten, in welchen Branchen und Regionen Deutschlands Bewerber goldrichtig liegen.  Von
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Deutsche Unternehmen suchen insgesamt weniger neue Mitarbeiter als im Vorjahr - das zeigt das aktuelle Arbeitsmarktbarometer des Personaldienstleisters Manpower. Dennoch gibt es in manchen Berufen quasi eine Jobgarantie: „Besonders gesucht sind zurzeit Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Energie und Elektro sowie Metall-, Maschinen- und Fahrzeugbau“, berichtet die Bundesagentur für Arbeit. In der Gesundheitsbranche wird ebenfalls händeringend nach Ärzten und Pflegekräften gesucht, der Mangel macht sich in allen Bundesländern bemerkbar.

Beste Chancen haben Bewerber zudem in der Finanz- und Immobilienbranche, berichtet Manpower in seiner Studie - und das trotz der globalen Finanzkrise. Wer hingegen eine berufliche Zukunft in der Landwirtschaft plant, wird es schwer haben. Hier bauen Betriebe nach eigener Aussage vielfach Personal ab.

Welche Branchen und Berufe gefragt sind:

Insgesamt 8 Prozent der deutschen Arbeitgeber erwarten im 2. Quartal 2013 Neueinstellungen, 4 Prozent denken allerdings über einen Personalabbau nach. „Die Ergebnisse des Arbeitsmarktbarometers zeigen, dass die Unternehmen vorsichtig geworden sind“, sagt Vera Calasan, Chefin der ManpowerGroup. Zwar sähen manche Experten ein Ende der Wirtschaftskrise schon in greifbarer Nähe. Doch die Arbeitgeber warteten jetzt lieber ab, ob der vorhergesagte Aufschwung auch tatsächlich bei ihnen ankomme. „Zudem haben wir beobachtet, dass die Einstellungsbereitschaft trotz Krise zuletzt relativ konstant war – viele Unternehmen sind also personell bereits gut aufgestellt“, so Calasan.

Ein Mangel an Fachkräften herrscht vor allem im Pflegebereich.
Ein Mangel an Fachkräften herrscht vor allem im Pflegebereich.
Foto: dpa

Regional betrachtet zeigt das Arbeitsmarktbarometer nur im Westen Deutschlands (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz) nach oben: 9 Prozent der dort befragten Unternehmen planen demnach, neue Mitarbeiter einzustellen. Nur das Ruhrgebiet schwächelt stark, hier geht die Nachfrage nach Personal im 2. Quartal um 3 Prozent zurück.

In Süddeutschland haben vor allem die Münchner gut lachen (plus 10 Prozent), die gesamte Südregion erwartet aber für die nächsten drei Monate eine geringe Anzahl an Neueinstellungen. Noch reservierter zeigen sich nur die Unternehmen in Ostdeutschland, also in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Thüringen (plus 1 Prozent). Insbesondere die Metropolregion Berlin erlebt einen schwachen Arbeitsmarkt. Deutlich besser sieht es hingegen im Norden aus, hier erwarten Arbeitgeber ein Plus von 7 Prozent bei den Neueinstellungen.

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