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Energie: Kohlegegner kündigen Aktionen an

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Mit Transparenten und einem Großbanner protestierten BUND-Aktivisten zuletzt am Weltklimatag gegen die RWE-Braunkohlenverstromung. Foto: Roehrig
Bürgerinitiativen und Netzwerke haben bei einem großen Treffen im evangelischen Gemeindezentrum in Buir ein weiteres Jahr des Widerstandes im Rheinischen Braunkohlenrevier verkündet. Das Bündnis „AusgeCO2hlt“ plant eine Info-Zeitung.  Von
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Kerpen-Buir

Ein „weiteres Jahr des Widerstandes im Rheinischen Braunkohlenrevier“ läuteten jetzt rund 60 Vertreter von Bürgerinitiativen, Organisationen und Netzwerken bei einem Treffen im evangelischen Gemeindezentrum in Buir ein. Zu dem Treffen hatte das Bündnis „AusgeCO2hlt“ eingeladen. Neben Bürgerinitiativen aus dem Umfeld des Tagebaus Hambach wie „Buirer für Buir“, „Aktiv für Merzenich“ oder „IB 50189“ aus Elsdorf nahmen auch Initiativen aus dem Umfeld der Kraftwerke und des Tagebaus Garzweiler teil, etwa die Interessengemeinschaft aus Wanlo oder die Initiative „Leben ohne Braunkohle“. Mit dabei waren zudem übergreifende Organisationen wie das „Netzwerk Bergbaugeschädigter“, die BUND-Jugend NRW, Greenpeace Köln, die Klima-Allianz und Einzelpersonen.

Die Räumung verzögert sich

„Wissen vernetzen“

Gemeinsam sei das Ziel, „auf die Gefahren durch den Abbau der Kohle und deren Verstromung hinzuweisen und sich gegen die Allianz aus RWE und großen Teilen der Politik und Verwaltung zur Wehr zu setzen“, heißt es in einer Erklärung. Es sei wichtig, „alles Wissen rund um Gefahren, Widerstandsmöglichkeiten, Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr zu vernetzen“, erläuterte Antje Grothus von „Buirer für Buir“. „Jeder nimmt hier heute viele neue Erfahrungen mit und die Gewissheit, dass es viele sind, die einen Riesen zu Fall bringen können.“

Tina Keller von „AusgeCO2hlt“ kündigte neue Aktionen gegen den Braunkohleabbau an: So wolle sich eine Arbeitsgruppe verstärkt um das Thema „Gesundheit und Kohle“ kümmern. Geplant sei zudem eine „bündnisübergreifende Zeitung“. Man wolle die interne Vernetzung und Kommunikation zwischen den Braunkohle-Kritikern verbessern. Zum Abschluss der Veranstaltung seien, so heißt es, mit Hilfe einer Video-Installation „bedrückende Bilder“ aus dem Hambacher Forst an einen Kirchturm geworfen worden.

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