Die Grüne Jugend Rhein-Erft-Kreis unterstützt das Vorgehen der Waldbesetzer im Hambacher Forst. Sprecherin Anna Stenz sagte dazu: „Sicherlich hat der zivile Ungehorsam seine Grenzen. Ich frage mich allerdings, welche vergleichbar effiziente Alternative es gegeben hätte. Bisher hat RWE kein besonders großes Interesse gezeigt, wenn wir Umweltaktivistinnen und -aktivisten unser Recht auf friedlichen Protest wahrgenommen haben.“ Ziel sei es, Gehör für Umweltanliegen zu finden: „Traurig, dass es hierfür erst einer solchen Aktion bedurfte.“
Auch der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) rief zur „weiteren Solidarität“ mit den Aktivisten im Hambacher Forst auf. An die Bevölkerung appellierte der BBU, gewaltfreie Aktionen zu unterstützen. Gefordert wurde eine Debatte über die Mitverantwortung des Energiekonzerns RWE, „der mit seinem Braunkohletagebau und mit Kohlekraftwerken zur Klimakatastrophe beiträgt.“
Mit diesen Betonringen wird der Bergungskanal stabilisiert.
Foto: Jansen

