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Wandern und Gewinnen: Auf den Spuren des Gesellenvaters

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Bild 1. Foto: Wilfried Meisen
Die Rätselwanderung führt uns diesmsal durch Kerpen. Bei der Buchstabensuche erfährt der Wanderer Wissenswertes über den Gesellenvater und Sozialreformer Adolph Kolping, der vor 200 Jahren hier geboren wurde.  Von
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Kerpen

Die Rätselwanderung führt uns auf den Spuren Adolph Kolpings durch das historische Kerpen, wo der weltweit bekannte katholische Sozialreformer und „Gesellenvater“ 1813 geboren wurde.

Bild 2.
Bild 2.
Foto: Wilfried Meisen

Startpunkt ist der Parkplatz am Rathaus an der Alten Landstraße. Wir gehen vom Parkplatz auf die Alte Landstraße und wenden uns rechts nach Westen. Nach wenigen Metern sehen wir den Hintereingang der Adolph-Kolping-Hauptschule (Bild 1).Von außen können wir auf einem Schild lesen, was auf dem Schulhof nicht erlaubt ist – unter anderem eine Sportart. Wir brauchen den dritten Buchstaben dieser Sportart, und zwar in der Schreibweise auf dem Schild, für unser Lösungswort. Wir gehen wieder ein paar Meter zurück und biegen in die Straße „Filzengraben“ ein, die wir hinuntergehen. Die zweite Abbiegung nach links ist eine kleine Gasse, die auf den Stiftsplatz führt. Am anderen Ende des Platzes befindet sich das „Haus für Kunst und Geschichte“ (Bild 2). Steht man vor der Haupteingangstreppe, findet man rechts davon einen Briefkasten und etwas weiter ein kleines, weißes Schild mit Informationen, etwa darüber, welche städtische Einrichtung in dem Gebäude seit 1996 untergebracht ist. Wie heißt diese auf dem Schild? Wir brauchen den achten Buchstaben.

In dem Haus kann dienstags und mittwochs, 9 bis 12 Uhr, und donnerstags, 14 bis 18 Uhr, sowie nach Vereinbarung unter 02237/ 922170 die Ausstellung „Kolping kommt aus Kerpen“ besucht werden.

Bild 3.
Bild 3.
Foto: Wilfried Meisen

Wir kreuzen die Stiftsstraße über den Zebrastreifen und kommen auf den Platz an der Stiftskirche, den eine Kolping-Statue schmückt (Bild 3). Doch es befindet sich auch noch eine Stele dort, die einen berühmten Pilgerweg markiert. Welche Organisation, die mit drei Buchstaben abgekürzt wird, hat diese Stele aufstellen lassen? Wir brauchen den dritten Buchstaben der Abkürzung.

Bild 4.
Bild 4.
Foto: Wilfried Meisen

Wir gehen linker Hand an der Kirche vorbei, überqueren die Kreuzung Stiftsstraße/Hahnenstraße/Kölner Straße und gehen geradeaus auf der linken Seite der Kölner Straße weiter. Nach etwa hundert Metern erreichen wir das Kolpinghaus (Bild 4), das seit ein paar Jahren leer steht. Es war einmal das Domizil der Kerpener Kolpingfamilie und wurde als Gesellenhaus genutzt. Doch auch eine „Traditions-Karnevals-Gesellschaft“ hatte hier einmal ihren Stammsitz, wie auf einem Schild zu lesen ist. Wir nehmen den dritten Buchstaben des Namens dieser Karnevalsgesellschaft.

Bild 5.
Bild 5.
Foto: Wilfried Meisen

Dann kreuzen wir die Kölner Straße, am besten auf dem nur wenige Meter entfernten Zebrastreifen, gehen auf der anderen Seite wieder ein Stück zurück und biegen in die Pfarrer-Hayd-Straße ein. Wir folgen ihr bis zum Ende und gehen nach rechts in die Mähnstraße (Bild 5). An der Mähnstraße 5 stand einmal das Haus, in dem Kolping seine Lehre als Schuhmacher absolviert hat. Eine Tafel erinnert daran. Wie hieß sein Meister? Der dritte Buchstabe des Nachnamens wird gebraucht.

Bild 6.
Bild 6.
Foto: Wilfried Meisen

Wir gehen die Mähnstraße weiter bis zur Hahnenstraße, wenden uns nach links, überqueren die Straße an der Fußgängerampel und gehen in die Bachstraße hinein. Nach einem kleinen Stück sehen wir ein schönes Fachwerkhaus aus dem Jahr 1719 (Bild 6), das so schon Kolping gekannt hat. Gegenüber dem Fachwerkhaus liegt eine Gaststätte, deren Wirt anscheinend eine besondere Leidenschaft hat, die sich an dem Namen der Gaststätte ablesen lässt. Von dem Namen, der aus drei Wörtern besteht, brauchen wir den fünften Buchstaben des zweiten Wortes.

Bild 7.
Bild 7.
Foto: Wilfried Meisen

Auf der anderen Seite führt die Neustraße ins freie Feld hinein, der wir folgen. An der Straße liegt der Kolpinghof, auf dem Nachfahren von Adolph Kolping unter anderem Bullen mästen (Bild 7). Auf einem Kreuz wird verstorbener Familienangehöriger gedacht. Wir brauchen vom zweiten Namen von unten den zweiten Buchstaben des ersten Vornamens.

Bild 8.
Bild 8.
Foto: Wilfried Meisen

Dann wenden wir uns an der Wegekreuzung nach rechts, gehen den asphaltierten Weg geradeaus und biegen nach einigen Hundert Metern in einen anderen asphaltierten Wirtschaftsweg nach links ab. Der führt bis kurz vor die Bundesstraße 264, biegt dann nach rechts ab und führt uns zum Lindenkreuz (Bild 8). Hier soll Kolping früher oft gebetet haben. Der Platz ist wegen der vor 15 Jahren in der Nähe verlegten Straße nicht mehr so idyllisch wie früher. Neben dem großen Kreuz befindet sich ein kleines, dessen schon recht verwitterte Inschrift auf einen „Unglücklichen“ hinweist. Wie heißt dieser Mann, der an dieser Stelle angeblich vom Blitz erschlagen wurde? Wir notieren den ersten Buchstaben seines Nachnamens.

Bild 9.
Bild 9.
Foto: Wilfried Meisen

Dann folgen wir dem Weg weiter und lassen das Lindenkreuz hinter uns liegen, es geht etwas bergab. Am Ende des Weges treffen wir auf einen breiten Wirtschaftsweg, in dem wir nach rechts abbiegen. An der nächsten Gehöftgruppe wenden wir uns nach links und passieren nach wenigen Hundert Metern einen Wassergraben, das Wissersheimer Fließ. Wir folgen ihm nach rechts bis nach Langenich, und gehen, dem Hauptweg folgend, in das Dorf. Mitten im Ort befindet sich auf der linken Seite ein großer Bauernhof (Bild 9). An dessen Mauer hat eine Organisation einen Infokasten aufgehängt. Wie heißt diese Organisation? Wir brauchen den 13. Buchstaben des Namens gleich zweimal.

Bild 10.
Bild 10.
Foto: Wilfried Meisen

Dann gehen wir weiter, um kurz vor dem Neffelbach nach rechts in einen Rad- und Fußweg abzubiegen, der uns wieder nach Kerpen führt. Wir gehen immer weiter geradeaus, überqueren – mit aller Vorsicht – eine Straße, um über einen kurzen Trampelpfad zur Ecke Auf dem Stein/Im Fußtal zu kommen. Wir folgen der Straße Im Fußtal bis zur Straße Obermühle, auf die wir nach rechts abbiegen. Auf der linken Seite sehen wir das Kolping-Geburtshaus (Bild 10), in dem das Kolpingwerk ein Museum eingerichtet hat. Es ist nach Absprache mit einer Familie, die auf dem Anwesen wohnt, zu besichtigen (02237/1728). Wie lautet der Familienname? Wir benötigen den achten Buchstaben.

Nun ist unser Lösungswort komplett, die Buchstaben müssen noch in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Wir gehen weiter die Straße Obermühle entlang, biegen nach links in die Bachstraße ab und wieder nach links in die Kolpingstraße. Über die Antonitergasse und die Antoniterstraße kommen wir auf die Stiftsstraße und dann links in den Filzengraben. Den gehen wir hinauf, um wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen.

Die Preise

Der erste Preis unserer Rätselwanderung durch Kerpen ist ein Schuber mit zwölf Bänden der Aktion „Buch für die Stadt“, die die Literatur in Köln und der Region fördern will. Initiatoren sind der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und das Literaturhaus Köln. In diesem Jahr steht Michael Köhlmeier mit seinem Buch „Idylle mit ertrinkendem Hund“ im Zentrum der Aktion. Zweiter Preis sind zwei Eintrittskarten für das Tangomusical „Tanguera“ am 16. Juli, 20 Uhr, in der Kölner Philharmonie. Der dritte Preis ist Cay Rademachers Kriminalroman „Der Schieber“, der vierte Mike Crofts Thriller „Tief“, der fünfte Preis ist Rafael Chirbes Roman „ Die schöne Schrift “.

Das Lösungswort senden Sie bitte an den „ Kölner Stadt-Anzeiger“, Hauptstraße 19-21, 50226 Frechen, E-Mail: redaktion.rhein-erft@ksta.de, Fax 02234/183720. Einsendeschluss ist am 3. Juni. (aj)

Die Rätselwanderung durch Kerpen dauert etwa eineinhalb Stunden und ist auch mit dem Fahrrad gut zu bewältigen. Einkehrmöglichkeiten finden sich im Kerpener Zentrum reichlich.

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