26.08.2016
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Demonstrationen nach der Silvesternacht: Lage beruhigt sich, drei Polizisten und ein Journalist verletzt

Die Polizei setzte Wasserwerfer ein.

Die Polizei setzte Wasserwerfer ein.

Foto:

Grönert

Köln -

Am Breslauer Platz trafen am Sonntagnachmittag hunderte Pegida-Anhänger auf linke Aktivisten und Gegendemonstranten. Nach den Vorfällen in der Silvesternacht war die Kölner Polizei in erhöhter Alarmbereitschaft. Die Ereignisse im Newsticker zum Nachlesen von Peter Berger, Tobias Christ, und Tim Stinauer:

+++ 18:52 Uhr: Köln.tv mit Sondersendung+++

Die Demonstrationen sind nun eine ganze Weile vorbei, um 19.15 Uhr gibt es auf Köln.tv noch eine Sondersendung zu den Pegida-Demonstrationen, in denen die Ereignisse des Nachmittags nochmal aufbereitet werden.

+++ 17:41 Uhr: Polizist und Journalist verletzt+++

Vor Veröffentlichung der offiziellen Polizeibilanz ein erstes Zwischenfazit: Es gab mehere Ingewahrsamnahmen, einen weiteren verletzten Polizisten und einen verletzten Journalisten. Der Polizist konnte im Dienst bleiben, der Journalist wurde ins Krankenhaus gebracht. Langsam öffnen die ersten Geschäfte im Bahnhof wieder, es kehrt Normalität ein.

+++ 17:25 Uhr: Lage hat sich beruhigt, zwei verletzte Bundespolizisten+++

Die Situation am Hauptbahnhof hat sich mittlerweile wieder beruhigt. Eine kleine Bilanz: Es ist die Rede von 600 Rechtsextremen, die heute per Bahn den Weg nach Köln gefunden haben, rund 450 davon sind nun mit dem Regionalexpress begleitet von der Bundespolizei in Richtung Dortmund beziehungsweise Ruhrgebiet unterwegs. Im Zuge der Ausschreitungen hat es zwei verletzte Polizisten gegeben, die ein Knalltrauma erlitten haben. Auch im Hauptbahnhof sind Böller geflogen. Insgesamt war eine mittlere dreistellige Zahl an Einsatzkräften der Bundespolizei vor Ort, außerdem wurden eine Hundestaffel und ein Hubschrauber eingesetzt.

Wasserwerfer

+++ 16:34 Uhr: Polizei bildet Menschenkette +++

Mit einer Menschenkette versucht die Polizei nun, wieder Herr der Lage am Breslauer Platz zu werden. Unser Reporter spricht nach wie vor von einer heiklen Stimmung, die Menschen sollen nun über den B-Eingang in den Bahnhof gelotst werden.

+++16:23 Uhr: Ausnahmezustand am Breslauer Platz+++

Am Breslauer Platz herrscht mittlerweile Ausnahmezustand. Immer wieder werfen Hooligans Steine, Blumenkübel und Metallabsperrungen in Richtung der Polizisten und Journalisten. Die Polizei hat massive Probleme, die Lage in den Griff zu bekommen.

+++16.15 Uhr: Immer wieder werden Böller gezündet+++

Die Polizei setzt bei der Pegida-Demo Wasserwerfer ein. Immer wieder werden Böller gezündet. "Ihr asoziales Verhalten ist nicht länger tolerierbar", so die Lautsprecherdurchsage der Polizei.

+++16:12 Uhr: Einsatzkräfte setzen Wasserwerfer ein+++

Die Situation ist nun vollends eskaliert. Die Polizei versucht mit dem Einsatz von Wasserwerfern die aggressiven Hooligans in Richtung Hauptbahnhof zurückzudrängen und die Ausschreitungen unter Kontrolle zu bringen. Minütlich sind Böller und zerbrechende Flaschen zu hören.

+++16:08 Uhr: Polizei beendet Kundgebung+++

Die Polizei hat alle Demonstranten aufgefordert, wieder zum Hauptbahnhof zurückzukehren. Damit ist die Pegida-Kundgebung beendet. Noch immer werfen gewaltbereite Hooligans Flaschen und zünden Böller.

+++15:58 Uhr: Polizei bündelt Kräfte+++

Immer wieder fliegen Flaschen auf die Polizei. Die Hundertschaft beginnt nun damit, ihre Kräfte zu bündeln und fährt einen Wasserwerfer in Position. Offenbar bereiten sich die Einsatzkräfte darauf vor die Versammlung zu beenden.

+++15:55 Uhr: Volker Beck beobachtet Pegida-Demo+++

Auch der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck macht sich ein Bild von der Lage und beobachtet die Pegida-Demo.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie die ersten Stunden der Demonstration gelaufen sind.

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