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„Gut Gelandet“ aus Teheran: Wiedersehen nach acht Jahren

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Mansoure Anssari war mit ihrer 13 Jahre alten Tochter Maral. Foto: Arton Krasniqi
Mansoure Anssari war mit ihrer 13 Jahre alten Tochter Maral einen Monat in Teheran um ihre Verwandten zu besuchen. Zum ersten Mal seit acht Jahren war eine Reise in den Iran nicht zu riskant für die Familie. Der Abschied war sehr emotional.  Von
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Mansoure Anssari (50) war mit ihrer 13-jährigen Tochter Maral einen Monat bei Verwandten in Teheran – zum ersten Mal seit acht Jahren. Eine Reise in den Iran war ihr bisher zu riskant, außerdem musste sie sich um ihre drei Kinder kümmern.

Was war Ihr eindrucksvollstes Urlaubserlebnis?

Mansoure Anssari: Meine Mutter und meinen Vater wiederzusehen. Wir haben in den vergangenen acht Jahren immer nur telefoniert.

Maral Anssari: Das war für mich auch schön. Ich war ja noch ein sehr kleines Mädchen, als ich meine Oma zuletzt gesehen habe.

Welches Erlebnis hätten Sie sich lieber geschenkt?

Mansoure Anssari: Die Verabschiedung war fürchterlich, wir alle haben geweint. Dieses Mal wollen wir nicht so viel Zeit verstreichen lassen, bis wir uns wiedersehen.

Welches Souvenir haben Sie denn aus dem Iran mitgebracht?

Maral Anssari: Oh, wir haben so viele Süßigkeiten mitgebracht. Und Rosinen, Pistazien und wunderschönen Schmuck. Ich habe drei silberne Armreifen gekauft und einen Anhänger, der Faravahar zeigt. Das ist das Symbol einer Religion, die von Zarathustra gegründet wurde. Faravahar hat das Gesicht eines Menschen und Flügel. Jeder erkennt daran, dass ich Perserin bin.

Was machen Sie als Erstes, wenn Sie gleich zu Hause sind?

Mansoure Anssari: Meinen Mann und meine anderen beiden Töchter in den Arm nehmen. Und dann werde ich erst mal einkaufen müssen.

Maral Anssari: Ich werde meinen Koffer auspacken und alle Süßigkeiten mit meinen Schwestern aufessen.

Was haben Sie während Ihrer Reise besonders vermisst?

Mansoure Anssari: Eigentlich nichts – außer meinen Mann und die Mädchen natürlich. Aber es war herrlich, im Iran und am Meer zu sein. Wir haben so tolle Dinge gegessen, viel mit der Familie unternommen.

Maral Anssari: Das stimmt, es gibt dort zum Beispiel Chips mit Zitronengeschmack oder ganz besondere Erdnussflips. Aber mir haben meine Freundinnen und mein Papa gefehlt.

Das Gespräch führte Claudia Hauser

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