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„Heroes of Rock“: Uriah Heep rocken am Tanzbrunnen

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Begeisterten ihre Fangemeinde: Uriah-Heep-Gitarrist Mike Box (l.) und Sänger Bernie Shaw Foto: Worring
Knapp sechs Stunden lang gab es für das Publikum im Theater am Tanzbrunnen beim „Heroes of Rock“-Festival gewaltig auf die Ohren. Höhepunkt war die Show der Altrocker von Uriah Heep, die mit Hits wie „Lady in Black“ Weltruhm erlangt haben.
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Die langen Haare sind inzwischen grau oder auch weiß geworden, doch der Gitarrensound von Uriah Heep klingt wie eh und je. Kein Wunder, schließlich ist Gitarrist Mike Box (65), das einzig verbliebene Gründungsmitglied, seit 44 Jahren das musikalische Aushängeschild der britischen Hardrock-Formation. Zum Motto „Heroes of Rock“ trat die Band, die neben Black Sabbath, Deep Purple und Led Zeppelin zu den frühen und erfolgreichsten Vertretern des Hardrock zählt, mit den Kollegen von Bonfire, seit gut 25 Jahren eine der angesagtesten deutschen Hardrock-Gruppen, sowie den europaweit bekannten Cover-Bands Barock (AC/DC) und Demon's Eye (Deep Purple) im Theater am Tanzbrunnen an. Knapp sechs Stunden lang gab es für die rund 800 Fans – zumeist in schwarzem Leder oder mit passenden Kutten gekleidet – gewaltig was auf die Ohren.

Sänger Bernie Shaw (rechts) zeigt vollen Einsatz
Sänger Bernie Shaw (rechts) zeigt vollen Einsatz
Foto: Worring

Vor allem die Songs von Uriah Heep – benannt nach einer Figur aus dem David Copperfield-Roman von Charles Dickens – sind Klassiker, ihr Welthit „Lady In Black“ ist ein Rock-Evergreen. Weltweit haben Box und Co. mehr als 30 Millionen Alben verkauft und in 52 Ländern live gespielt. Diese Bühnenerfahrung konnte man der Gruppe, bei der im Laufe der Jahre mehrfach die Besetzung gewechselt hatte, auch in Köln anhören und ansehen. Schließlich sind der aus Kanada stammende Sänger Bernie Shaw (56), der auf ganz große Posen setzte, und Keyboarder Phil Lanzon schon seit Mitte der 80er Jahre dabei. Lanzon, der vor seinem Einstieg bei Uriah Heep ein Jahr bei The Sweet mitgespielt hatte, feierte mit dem Tanzbrunnen-Konzert seinen 63. Geburtstag. Ebenso lange gehört eigentlich auch Trevor Bolder (62) zur Gruppe. Doch der Bassist, der aus der Begleitband von David Bowie gekommen war, fehlt wegen Krankheit bei der aktuellen Tour und wurde durch Dave Rinner ersetzt.

Die alten Herren hatten sichtlich Spaß auf der Bühne. Mit dem brillanten Gitarrenspiel von Box sowie dem ausgefeilten und oftmals mehrstimmigen Gesang besetzen Uriah Heep auch weiterhin die melodische und romantische Seite des Hardrock. Rund um den „Lady In Black“-Hit boten die fünf Musiker, darunter auch der vor drei Jahren hinzugekommene Russell Gilbrook, der am Schlagzeug mächtig auftrumpfte, mit 13 Songs einen musikalischen Querschnitt durch die jahrzehntelange Karriere. Das reichte von den Anfängen mit „Gypsy“ und „Look At Yourself“ über „Easy Livin“, „Stealin“ und „Free Me“ bis hin zu einigen Songs aus der vor zwei Jahren erschienenen CD „Into the Wild“, dem bislang letzten Studio-Albums von Uriah Heep. (NR)

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