27.08.2016
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Die Kandidaten - Teil 2: Das Rennen um die Kölner Ratssitze

Am 25. Mai 2014 haben die Kölner bei der Kommunalwahl einen neuen Stadtrat gewählt.

Am 25. Mai 2014 haben die Kölner bei der Kommunalwahl einen neuen Stadtrat gewählt.

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Grafik: Jahn

Köln -

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ stellt in drei Folgen die spannendsten Duelle bei der Kommunalwahl am 25. Mai vor. Wo wird es knapp werden? Wer wird im nächsten Rat wichtig? Die Zusammensetzung der Fraktionen wird sich verändern, vor allem bei CDU und Grünen haben viele Ratsmitglieder ihren Posten geräumt – darunter einige, die in den vergangenen Jahren die Kommunalpolitik maßgeblich mitgeprägt haben. Einige neue Kandidaten, die in dieser Ausgabe vorgestellt werden, werden diese Lücken füllen, so CDU-Chef Bernd Petelkau, die Rückkehrer Martin Schoser und Teresa De Bellis-Olinger oder der Neuling Ira Sommer. Bei der künftigen Machtverteilung in der CDU-Fraktion dürften zudem die beiden amtierenden Ratsmitglieder Ralph Elster und Niklas Kienitz ein gewichtiges Wort mitreden. So vermittelt die Reise durch die Wahlkreise 16 bis 30 (in der Grafik rechts farblich hervorgehoben) auch einen Einblick in Kölner CDU.
Sieben Mal SPD und Grüne vorne.

Überall ähnlicher Trend

Im Stadtbezirk Lindenthal, aber auch im Kölner Norden holen die Christdemokraten die Stimmen, die ihr mageres Abschneiden in anderen Wahlkreisen der Stadt ausgleichen. Die SPD lag nur in drei dieser 15 Wahlbezirke bei der vergangenen Wahl 2009 vorne. Etwas besser schnitten die Grünen ab, die in vier Wahlkreisen in Sülz und Ehrenfeld gewannen. Der Trend war – bis auf wenige Ausnahmen, etwa in Chorweiler oder Worringen – überall ähnlich: SPD und CDU verlieren Wählerstimmen, alle anderen gewinnen dazu.

In Köln gibt es insgesamt 45 Wahlkreise. Wer im jeweiligen Wahlkreis die meisten Stimmen bekommt, ist in jedem Fall im nächsten Stadtrat dabei. Weitere 45 Ratssitze im 90-köpfigen Gremium werden dann über die so genannten Reservelisten besetzt. Wie viele Sitze eine Partei insgesamt bekommt, hängt von ihrem stadtweiten Gesamtergebnis ab.