26.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Sexuelle Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof: Polizei verheimlichte offenbar Herkunft von Verdächtigen
07. January 2016
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Sexuelle Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof: Polizei verheimlichte offenbar Herkunft von Verdächtigen

Auch wenn die WE-Abschlussmeldung die Herkunft der Täter dem Vernehmen nach nicht nennt: Es gibt andere Einsatzdokumente aus der Nacht, die das sehr wohl tun – und die den Beweis liefern, dass die Polizei früh wusste, mit wem sie es zu tun hatte. Schon gegen 21 Uhr hätten sich „etwa 400 Flüchtlinge“ vor dem Bahnhof aufgehalten, die „erheblich alkoholisiert unter massiver Verwendung von Feuerwerkskörpern feiern“, heißt es in einem Einsatzbericht eines Hundertschaftsführers, der dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt.

Und weiter: Kurz vor 23 Uhr hätten Beamte im Bereich Roncalliplatz/Domplatte/Bahnhof „mehrere tausend Personen mit Migrationshintergrund, vermutlich mit Flüchtlingsbezug“ festgestellt. Von „schwierigen Einsatzsituationen“ ist da die Rede, die jungen Männer hätten sich „völlig unbeeindruckt“ von polizeilichen Ansprachen gegeben und weiter an ihren „gefährlichen Verhaltensweisen“ festgehalten.

Der Platz vor dem Hauptbahnhof hätte deshalb „in erheblichem Umfang“ nur mit „körperlicher Gewalt (Wegschieben/ -schubsen)“ geräumt werden können. In einem anderen Einsatzprotokoll der Bundespolizei ist die Aussage eines Mannes zitiert, der bei seiner Kontrolle zu den Beamten gesagt haben soll: „Ich bin Syrer, ihr müsst mich freundlich behandeln. Frau Merkel hat mich eingeladen.“ Zudem seien im Laufe der Nacht immer wieder Zeugen bedroht worden, die einen Straftäter benannt hatten.

„Abschirmung“ als Teil des Plans

Ausgewertete Videos und Berichte verdeckter Fahnder zeichnen mittlerweile das Bild von Raubüberfällen, die der organisierten Kriminalität zuzuordnen sind. Nach Informationen des Magazins Focus sollen die meist in Trainingskleidung auftretenden Männer, die sich für ihre Diebstähle und sexuellen Übergriffe am Haupteingang zum Bahnhof postiert hatten, im Gegensatz zu ihren Landsleuten nüchtern gewirkt haben. Die 150 bis 200 Personen starke „Sportler-Gruppe“, wie sie polizeiintern genannt werde, habe die Zugänge verengt, die Frauen nutzen mussten, die in den Bahnhof flüchten wollten.

Diese Gassen wurde offensichtlich von anderen Nordafrikanern und Arabern so abgeschirmt, dass Angehörige der Opfer und auch Polizeibeamte nicht mehr eingreifen konnten. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat diese „Abschirmung“ sogar funktioniert, als eine verdeckte Ermittlerin in diesen Strudel geriet. Obwohl sie mehrfach „unsittlich angefasst“ und mehrfach versucht wurde, ihre Handtasche zu stehlen, hätten ihre uniformierten Kollegen nicht einschreiten können, heißt es in einem Behördenpapier.

Aus Sicht der Bundespolizei sei das „Riesenproblem“ an dem Abend vor allem gewesen, dass es „keinerlei personelle Reserven mehr gibt“, so GdP-Sprecher Ernst Walter. „Beispielsweise die mobile Kontroll- und Überwachungseinheit der Direktion St. Augustin, die für derartige Ereignisse in Bereitschaft gehalten werde, sei „komplett an der deutsch-österreichischen Grenze für die Flüchtlingsarbeit im Einsatz“.

Bundesweit fehlten dadurch mehr als 2000 Beamte, weswegen 34 Bahnpolizeireviere nur noch sporadisch besetzt seien. „Was Silvester in Köln passiert ist, könnte demnächst auch in Düsseldorf oder Dortmund geschehen, ohne dass wir Zusatz- Kräfte einsetzen könnten“, so Walter.

Auch wenn die WE-Abschlussmeldung die Herkunft der Täter dem Vernehmen nach nicht nennt: Es gibt andere Einsatzdokumente aus der Nacht, die das sehr wohl tun – und die den Beweis liefern, dass die Polizei früh wusste, mit wem sie es zu tun hatte. Schon gegen 21 Uhr hätten sich „etwa 400 Flüchtlinge“ vor dem Bahnhof aufgehalten, die „erheblich alkoholisiert unter massiver Verwendung von Feuerwerkskörpern feiern“, heißt es in einem Einsatzbericht eines Hundertschaftsführers, der dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt.

Und weiter: Kurz vor 23 Uhr hätten Beamte im Bereich Roncalliplatz/Domplatte/Bahnhof „mehrere tausend Personen mit Migrationshintergrund, vermutlich mit Flüchtlingsbezug“ festgestellt. Von „schwierigen Einsatzsituationen“ ist da die Rede, die jungen Männer hätten sich „völlig unbeeindruckt“ von polizeilichen Ansprachen gegeben und weiter an ihren „gefährlichen Verhaltensweisen“ festgehalten.

Der Platz vor dem Hauptbahnhof hätte deshalb „in erheblichem Umfang“ nur mit „körperlicher Gewalt (Wegschieben/ -schubsen)“ geräumt werden können. In einem anderen Einsatzprotokoll der Bundespolizei ist die Aussage eines Mannes zitiert, der bei seiner Kontrolle zu den Beamten gesagt haben soll: „Ich bin Syrer, ihr müsst mich freundlich behandeln. Frau Merkel hat mich eingeladen.“ Zudem seien im Laufe der Nacht immer wieder Zeugen bedroht worden, die einen Straftäter benannt hatten.

„Abschirmung“ als Teil des Plans

Ausgewertete Videos und Berichte verdeckter Fahnder zeichnen mittlerweile das Bild von Raubüberfällen, die der organisierten Kriminalität zuzuordnen sind. Nach Informationen des Magazins Focus sollen die meist in Trainingskleidung auftretenden Männer, die sich für ihre Diebstähle und sexuellen Übergriffe am Haupteingang zum Bahnhof postiert hatten, im Gegensatz zu ihren Landsleuten nüchtern gewirkt haben. Die 150 bis 200 Personen starke „Sportler-Gruppe“, wie sie polizeiintern genannt werde, habe die Zugänge verengt, die Frauen nutzen mussten, die in den Bahnhof flüchten wollten.

Diese Gassen wurde offensichtlich von anderen Nordafrikanern und Arabern so abgeschirmt, dass Angehörige der Opfer und auch Polizeibeamte nicht mehr eingreifen konnten. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat diese „Abschirmung“ sogar funktioniert, als eine verdeckte Ermittlerin in diesen Strudel geriet. Obwohl sie mehrfach „unsittlich angefasst“ und mehrfach versucht wurde, ihre Handtasche zu stehlen, hätten ihre uniformierten Kollegen nicht einschreiten können, heißt es in einem Behördenpapier.

Aus Sicht der Bundespolizei sei das „Riesenproblem“ an dem Abend vor allem gewesen, dass es „keinerlei personelle Reserven mehr gibt“, so GdP-Sprecher Ernst Walter. „Beispielsweise die mobile Kontroll- und Überwachungseinheit der Direktion St. Augustin, die für derartige Ereignisse in Bereitschaft gehalten werde, sei „komplett an der deutsch-österreichischen Grenze für die Flüchtlingsarbeit im Einsatz“.

Bundesweit fehlten dadurch mehr als 2000 Beamte, weswegen 34 Bahnpolizeireviere nur noch sporadisch besetzt seien. „Was Silvester in Köln passiert ist, könnte demnächst auch in Düsseldorf oder Dortmund geschehen, ohne dass wir Zusatz- Kräfte einsetzen könnten“, so Walter.

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