25.07.2016
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„Pro NRW“: Volker Beck fühlt sich bedroht

Volker Beck fühlt sich von Rechten bedroht und hat Strafanazeige gestellt. (Symbolbild)

Volker Beck fühlt sich von Rechten bedroht und hat Strafanazeige gestellt. (Symbolbild)

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dpa

Köln -

Der Kölner Bundestagsabgeordnete der Grünen, Volker Beck, hat Strafanzeige gegen Aktivisten der rechtsextremen Partei „Pro NRW“ wegen der Aufforderung zu Straftaten gestellt. Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Anmeldung der Rechtsextremen zur CSD-Parade war Beck auf seiner eigenen Facebook-Seite attackiert worden. Dort heiß es: „Wenn Volker Beck uns vom CSD ausschließen möchte, erinnert das an russische Zustände. Ob er diesmal mit einem blauen Auge davonkommen wird?“

Es ist nicht das erste Mal, dass Volker Beck von den Extremisten attackiert wurde. Auf einem Internet-Video sieht man Michael Gabel, der für die Rechtsextremen im Kulturausschuss der Stadt Köln sitzt, wie er brüllend gegen Beck hetzt, während ihm die Kölner Führungsriege von Pro Köln applaudiert.

Bereits im vergangenen Jahr war Pro-Köln-Funktionär Jörg Uckermann vom Amtsgericht Köln wegen Beleidigung Volker Becks belangt worden. Uckermann, der auch schon wegen Körperverletzung und der Abgabe einer falschen Eidesstattlichen Versicherung verurteilt wurde, hatte den Bundestagsabgeordneten bei einer Demonstration in Kalk als „Gauleiter“, „Müsli-Nazi“ und „grüne SA" bezeichnet.

(fra, ble, det)