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„X-Factor“-Gewinner: Besuch von Mrs. Greenbird

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Sind jetzt Sieger einer Castingshow: Die Kölner Steffen Brückner und Sarah Nücken von Mrs. Greenbird. Foto: dpa
Mrs. Greenbird haben bei der Castingshow „X Factor“ alle überzeugt. Ihr erstes Album ist mittlerweile in den Läden. Am Donnerstag war das Sängerpaar bei uns zu Besuch in der Redaktion des „Kölner Stadt-Anzeiger“.
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Musik, die sie auch zu zweit mit nur einer Gitarre vortragen können: Das ist das Konzept von Mrs. Greenbird – und das präsentierten die beiden Gewinner der Casting-Show „X-Factor“ aus Nippes auch bei ihrem Besuch der Redaktion des „Kölner Stadt-Anzeiger“ im Neven DuMont Haus.

Mrs. Greenbird Unplugged

„Shooting Stars & Fairytales“ heißt das Siegerlied, mit dem Steffen Brückner (36) und Sarah Nücken (28) die Zuschauer der Sendung überzeugten. „Ich dachte nur: Wie soll ich die nächste Nacht und den nächsten Morgen überleben?“, sagt Nücken über den Moment, in dem der Sieg feststand. „Wir hatten am nächsten Morgen zwei sehr frühe Termine. Ich hatte Angst, nicht genug Schlaf zu bekommen, weil die Wochen davor schon sehr anstrengend gewesen waren.“ Das sinkende Interesse der Zuschauer an Casting-Shows empfindet Nücken nicht als Nachteil. „Dass kann uns im Gegenteil eher helfen, uns von dem Stempel zu emanzipieren.“ Mittlerweile ist das erste Album des Duos in den Läden, Das Konzert im Gloria ist ausverkauft. Am 18. April gibt es dort einen Zusatztermin.

Kennengelernt haben sich Nücken und Brückner vor etwa sechs Jahren. „Sie hatte mich schon vorher gesehen. An einem Freitag stand sie plötzlich um halb drei Uhr morgens im Underground vor mir und sagte: Ich kenne dich“, erinnert sich der Eventmanager lachend. Einige Treffen und durchmusizierte Nächte später wurden sie ein Paar. „Er kann besser mit Kritik umgehen und auf Menschen zugehen als ich“, sagt Nücken. Die lange Zeit, die sie nun wegen der Musik zusammen verbringen, empfinden sie nicht als Belastung. „Wir lassen uns unsere Freiräume“, sagt Brückner. Bis Februar noch arbeitet Nücken als Sozialpädagogin in Zollstock. „Meine Stelle wurde nicht verlängert. Das ist schade, weil mir die Arbeit sehr wichtig ist.“ (Nah)

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