29.05.2016
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Abi-Krawalle: Zwei Schüler nach Ausschreitungen vor Humboldt-Gymnasium im Krankenhaus

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Polizei-Einsatz am Humboldt-Gymnasium

Foto:

Arton Krasniqi

Köln -

In der Nacht zu Dienstag ist es vor dem Humboldt-Gymnasium in der Kölner Innenstadt zu den bislang schwersten Abi-Ausschreitungen gekommen. An den Krawallen waren nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei rund 200 angehende Abiturienten beteiligt.

Nach Polizeiangaben wurden drei Schüler verletzt, zwei davon schwer. Sie werden derzeit mit Kopfverletzungen im Krankenhaus behandelt. Bislang sei davon auszugehen, dass die Schüler von Wurfgegenständen verletzt wurden.

Wasserbomben und Böller

Angeblich sollen Schüler aus elf verschiedenen Abschlussklassen aufeinander losgegangen sein. Neben Wasserbomben warfen sie offenbar auch Silvesterböller.

Die Polizei rückte mit rund 50 Einsatzkräften an und löste die Menge gegen Mitternacht auf. Nach bisherigen Kenntnisstand der Polizei wurden keine Schüler in Gewahrsam genommen.

Auch an anderen Schulen soll es Ausschreitungen gegeben haben. Laut Polizei soll es in Rodenkirchen eine Festnahme gegeben haben. Dort hatten Schüler Molotowcocktails gezündet. Weder Menschen noch Gebäude wurden getroffen. Ein Tatverdächtiger sei festgenommen worden, weitere seien flüchtig. (tis)