30.07.2016
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Bilanz von Polizei und Feuerwehr zur Silvesternacht: Vor dem Kölner Dom drohte eine Massenpanik

Nebelschwaden über der Deutzer Brücke in der Silvesternacht

Nebelschwaden über der Deutzer Brücke in der Silvesternacht

Foto:

Stefan Worring

Köln -

Die Silvesternacht in Köln ist laut Polizei relativ friedlich verlaufen. Zwischen 18 Uhr und 6 Uhr mussten die Beamten 94 Platzverweise aussprechen.

Kurz vor Mitternacht wurde der Bahnhofsvorplatz an der Dom-Treppe geräumt: Bei rund 1.000 Feiernden befürchteten die Beamten eine Massenpanik. Trotz der ungeplanten Feierpause blieb die Lage relativ entspannt - man habe an neuralgischen Orten Präsenz gezeigt, teilten die Beamten mit.

Mehr Ruhestörungen in Köln

Die Zahl der Körperverletzungen stieg im Vergleich zum vergangenen Jahr leicht: 78 Fälle wurden der Polizei gemeldet. Gefeiert haben die Kölner anscheinend lauter als im Vorjahr: Es gab 76 Ruhestörungen im Stadtgebiet. Außerdem gab es 20 Anzeigen zu Sachbeschädigungen.

Die Feuerwehr hatte viel zu tun: Volle 867 Mal mussten die Rettungskräfte ausrücken. Das waren 80 Einsätze mehr als beim Jahreswechsel 2014/2015. Besonders häufig war zu viel Alkohol der Grund.

Brand in Porzer Tiefgarage

Bei einem Tiefgaragenbrand in Porz wurden zwei Feuerwehrmänner verletzt. Außerdem gab es um 1.13 Uhr einen Brand in der Gernsheimer Straße in Ostheim. Eine Wohnung im zweiten Stock stand in Flammen. Da anfangs nicht auszuschließen war, dass sich noch Personen in der Wohnung befanden, wurden weitere Kräfte nachgefordert. Die Bewohner hatten sich jedoch selbst in Sicherheit bringen können.

Den letzten größeren Brand dieser Nacht gab es um 4.29 Uhr in der Eythstraße in Kalk. Dort brannten in einer kleinen Gartenanlage acht Gartenlauben. Mehrere Gasflaschen konnten in Sicherheit gebracht werden. Die Löscharbeiten dauerten bis in den frühen Morgen. (gro)