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Christopher Street Day: Neuer Weg für CSD-Parade

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„Wir sind so. So oder so“, lautet das Motto des Cologne Pride Festival 2013. (Archivbild) Foto: Worring
Die CSD-Parade wird in diesem Jahr erstmals einen neuen Weg über Ehrenstraße und Friesenwall gehen - und damit länger als früher sein. Der Umzug steht, wie auch das gesamte Cologne Pride Festival, unter dem Motto „Wir sind. So oder so“.  Von
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„Wir sind. So oder so“, das ist das Motto des kommenden Cologne Pride Festivals. Vom 22. Juni bis zum 7. Juli werden Lesben und Schwule wieder mit einem umfangreichen Programm mit vielen Veranstaltungen für mehr Rechte und Akzeptanz von Homosexuellen in der Gesellschaft werben. Diese Anliegen solle auch das Motto ausdrücken, erklärten die Organisatoren.

Höhepunkt des Festivals ist die Christopher-Street-Day-Parade (CSD) am 7. Juli, bei der Tausende von Teilnehmern vor Hunderttausenden Zuschauern in einer bunten Karawane durch die Innenstadt ziehen.

Neues CSD-Motto steht fest

Die CSD-Parade geht erstmals einen neuen Weg. Start ist an der Deutzer Brücke. Von dort geht es über Gürzenichstraße, Schildergasse, Neumarkt und Apostelnstraße. Dann jedoch biegt der Umzug nicht mehr in die Breite Straße ab, sondern links in die Ehrenstraße, von der es über Friesenwall, Magnusstraße, Burgmauer und Komödienstraße Richtung Dom geht.

„Dadurch wird die Parade insgesamt länger“, sagte Jörg Kalitowitsch, Vorstand des Kölner Lesben- und Schwulentags (Klust), der den Umzug leitet, bei einer Pressekonferenz in der Geschäftsstelle der Sparkasse Köln-Bonn, bei der das Cologne Pride Festival 2013 vorgestellt wurde. Einen Grund für die neue Streckenwahl nannte er nicht.

Mehr als Party

Die Sparkasse ist neuer Sponsor des Festivals und wird –  wie schon im vergangenen Jahr –  mit einem Wagen an der Parade teilnehmen. Das Bankhaus wie auch das Festival „stehen für Toleranz, Akzeptanz und ein friedliches Miteinander“, sagte Sparkassen-Vorstand Artur Grzesiek, der für die Vorstellung extra eine Vorstandssitzung des Geldinstituts unterbrach.

Das Universitätsradio Kölncampus wird live von der Parade berichten und die zum Teil zeitgleich stattfindende Kundgebung auf dem Heumarkt in die Wagen übertragen. Voraussichtlich wird auch Center TV live senden.

Neben der Parade finden während des rund zweiwöchigen Festivals mehr als 100 Veranstaltungen statt. Darunter seien zwar auch Partys, die weitaus meisten hätten  jedoch politische Hintergründe, betonte Ina Wolf vom Klust-Vorstand: „Wir sind keine Karnevalsveranstaltung.“ In Diskussionsrunden und Ausstellungen werden Themen wie Vererbung innerhalb homosexueller Lebenspartnerschaften oder Schwule und Lesben während der NS-Zeit behandelt. Und auch aktuelle Fragen wie die noch nicht umgesetzte rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen stehen im Fokus.

„Politik und Gesellschaft müssen sich endlich mit den unterschiedlichen Lebensstilen auseinander setzen. Gesellschaftliche Realitäten dürfen sich mehr ausgeblendet werden“, sagte Klust-Vorstand Pascal Siemens. Die Existenz von Schwulen und Lesben müsse endlich vollständig akzeptiert werden.

Eröffnet wird das Festival am 22. Juni mit der Fanstasypride im Phantasialand Brühl, das Veedelsfest im Bermudadreieck rund um den Mauritiuswall steigt am 29. und 30. Juni. Die Kölner Aids-Gala im Maritim Hotel – moderiert von ARD-Nachrichtensprecher Ingo Zamperoni – findet am 5. Juli im Maritim Hotel statt. Vom 5. bis 7. Juli steigt das CSD-Straßenfest auf Heumarkt, Alter Markt und Gürzenich-Vorplatz. Das vollständige Programm des Cologne Pride Festivals steht ab Ende des Monats im Internet.

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