30.07.2016
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Come-Together-Cup: "Für euch müsste es reichen"

Ehemaliger Fußballprofi Matthias Scherz (Bild: Rainer Dahmen)

Ehemaliger Fußballprofi Matthias Scherz (Bild: Rainer Dahmen)

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Rainer Dahmen

Köln -

Herr Scherz, im Juli 2009 haben Sie Ihre Karriere als Profifußballer beendet. Am Donnerstag geben Sie anlässlich des Come-Together-Cup auf den Stadion-Vorwiesen im Team des „Kölner Stadt-Anzeiger“ Ihr Comeback. Aufgeregt?

Matthias Scherz: Aufgeregt eher nicht. Ich spiele ja noch regelmäßig in der FC-Traditionself oder in der S 40 meines Heimatvereins Rot-Weiß Scheeßel. Letztes Wochenende habe ich Freitag, Samstag und Sonntag gespielt. Für euch müsste es also noch reichen.

Sind Sie vor einem solchen Turnier heiß? Hoch motiviert?

Scherz: Natürlich nicht. Wenn mich die Gegner in Ruhe lassen und nicht ständig reingrätschen, wird das ein entspannter Tag. Wenn mich aber einer ständig tritt, denke ich noch mal neu nach. Ich führe seit dem Ende meiner Karriere grundsätzlich keine Zweikämpfe mehr. Es sei denn, ich will den Ball haben.

Wie reagieren die Gegner auf Sie?

Scherz: Normalerweise freuen die sich. Die wenigsten wollen es mir mal richtig zeigen.

Was ist Ihr Ziel für das Turnier?

Scherz: Ach, eigentlich spiele ich vor allem euch zuliebe. Ich kann auch nicht den ganzen Tag bleiben, weil ich am Nachmittag noch mit der FC-Traditionself gegen Mönchengladbach spiele. Eigentlich sollte ich jetzt auch kein Interview geben. Wenn der Wolfgang Weber erfährt, dass ich vorher noch bei euch spiele, bekomme ich Ärger.

Sie waren bekannt für Ihre Dynamik. Wie ist Ihr körperlicher Zustand?

Scherz: Der ist ziemlich gut. Ich hatte auch in meiner Profizeit keine Schwierigkeiten, mein Gewicht zu halten. Ich habe immer noch die Ruhe am Ball, und die Schnelligkeit ist auch noch da. Aber ich merke schon den Unterschied. Ich habe nicht mehr die Kraft, um die Endgeschwindigkeit über längere Strecken zu halten. Aber das werden Sie ja dann sehen