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Deal Talk: Chancen für Köln durch Vernetzung

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„Stadt oder Metropolregion – wer hat künftig mehr Erfolg?“ Foto: Grönert
Experten diskutierten zum Auftakt des Immobilien-Dialogs über die Möglichkeiten des Wirtschaftsraums Rheinland. Bei vielen Differenzen gab es Einigung darüber, die Region nicht zu weit auseinanderdriften zu lassen. Chancen lägen in der Vernetzung.  Von
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„Stadt oder Metropolregion – wer hat künftig mehr Erfolg?“, um diese Frage ging es beim 16. Wirtschaftsgespräch „Deal Talk“ im Römisch-Germanischen Museum. Unter dem Bogen des 2000 Jahre alten römischen Stadttores diskutierten zum Auftakt des Immobilien-Dialogs Köln 2013 der Architekturprofessor Wolfgang Christ, Michael Hinze, Leiter der Abteilung Strukturpolitik im Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Kölns Stadtkämmerin Gabriele C. Klug sowie der Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK), Ulrich S. Soénius.

Dass bei dieser von Anné Schwarzkopf und Willi Kleinhorst moderierten Veranstaltung das Ei des Kolumbus aufgetischt würde, erwartete wohl keiner der vielen Gäste. Anhand der zum Teil entgegengesetzten Standpunkte der Experten konnte jedoch jeder gut seine eigene Haltung überprüfen.

Soénius hatte eingangs augenzwinkernd darauf verwiesen, dass es im Wesentlichen nur drei geteilte Länder gebe, „Korea, Irland und das Rheinland“. Er erneuerte sein Plädoyer für eine Metropolregion Rheinland, indem er betonte, es sei „ein Trugschluss und Irrbild“, an eine Metropolregion NRW zu glauben. Damit nahm der IHK-Mann die Gegenposition zu der Auffassung ein, die der Sprecher des Wirtschaftsministerium vertrat. Hinze beschwor das strahlende Satellitenbild einer NRW-Region als größtem zusammenhängenden Wirtschaftsraum in Europa.

Professor Christ plädierte dafür, die Metropolregion nicht zu überfordern. „Wir müssen aufpassen, dass wir noch einen Zusammenhalt spüren, wenn wir die Region so weit auseinanderdehnen“, forderte der Städtebau-Experte aus Weimar.

Gabriele C. Klug hielt eine europäische Sicht für unumgänglich. Mit Blick auf die Region Niederrhein und die Orientierung der dort lebenden Menschen – insbesondere der jüngeren – gab die Kämmerin zu bedenken: „Was ist der Maßstab? – Die althergebrachten Landesgrenzen oder die Identität stiftenden Kulturen?“

Ungeachtet der Überlegungen, wohin europäische Mittel fließen und wie sich innereuropäische Erreichbarkeit und Vernetzung verbessern lassen, regte Christ zum Nachdenken darüber an, wie die Region „Heimat für die sein kann, die noch kommen.“

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