23.07.2016
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Deutliche Entspannung: Hochwassergefahr scheint gebannt

Die Hochwassergefahr ist gebannt, der Rheinpegel sinkt.

Die Hochwassergefahr ist gebannt, der Rheinpegel sinkt.

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stefan worring

Köln -

Der Rhein zieht sich gemächlich in sein Bett zurück. Am Freitagnachmittag beträgt der Pegelstand nur noch 5,48 Meter - mit fallender Tendenz. Eineinhalb bis zwei Zentimeter in der Stunde geht das Wasser momentan zurück. Die Werte entsprechen der Prognose der Kölner Hochwasserzentrale für die erste Januarwoche. Am Samstag wird der Kölner Pegel schon deutlich Richtung fünf Meter gewandert sein.

Wie in Köln, wo das Schauspiel am letzten Wochenende viele Spaziergänger an den Rhein lockte, hat sich die Lage auch andernorts entspannt. Die Pegelstände von Rhein, Ruhr, Mosel, Donau und Neckar gingen langsam zurück. Nach einer mehr als 36-stündigen Sperre wurde die Mosel bei Trier wieder für die Schifffahrt freigegeben. Seit der Pegel weniger als 6,20 Meter misst, hat auch die Farbe des Pumpwerks in der Schönhauserstraße von Rot in Orange gewechselt. Im entspannten Grün leuchtet das Gebäude allerdings erst dann wieder, wenn der Pegelstand unter die Drei-Meter-Marke sinkt.

Um Unfälle mit betrunkenen Kletterkünstlern und Beschädigungen der Schutzelemente zu verhindern, wurde die Hochwasserschutzwand zwischen Hohenzollernbrücke und Deutzer Brücke vor den Silvesterfeiern vorsichtshalber abgebaut. Reinhard Vogt, Leiter der Kölner Hochwasserschutzzentrale, war schon am Wochenende vor Silvester zuversichtlich, dass die Flut nicht dramatisch steigen wird. Die Wandelemente wurden im Verlauf des Montags zur Lagerstätte in der Deutzer Brücke transportiert.

Weitere Informationen über die Lage in Köln gibt es bei der Hochwasserschutzzentrale und auf der Homepage der Stadtentwässerungsbetriebe Köln. (ble/adm/bl)