24.08.2016
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Hugo-Eckener-Straße: Bessere Fahrt, weniger Rückstaus

Die Linksabbiegerspur an der Militärringstraße soll verlängert werden, damit es weniger Rückstaus gibt.

Die Linksabbiegerspur an der Militärringstraße soll verlängert werden, damit es weniger Rückstaus gibt.

Foto:

Rösgen

Ossendorf -

Sie rumpelt, quietscht und rattert und wirbelt dabei mächtig Staub auf. Wie ein gefährliches Ungeheuer frisst sich die Asphaltfräse durch die Hugo-Eckener-Straße. Binnen weniger Stunden hat sie die Decke der Fahrbahn abgetragen. Als grau-schwarzes Geröll transportieren Kipper das ab, was früher einmal Asphaltbelag war und von vielen tausend Autos am Tag genutzt wurde.

An den Anblick einer Baustelle auf der Hugo-Eckener-Straße und die daraus resultierenden Einschränkungen haben sich Anlieger im Gewerbegebiet Am Butzweilerhof und die Autofahrer inzwischen gewöhnt. Die Arbeiten an der Verlängerung der Stadtbahnlinie 5 bis zur Von-Hünefeld-Straße und die anschließend notwendigen Straßenbauarbeiten im Abschnitt zwischen Butzweiler- und Köhlstraße zogen sich von 2009 bis heute hin.

11 000 Menschen in 400 Betrieben

„Dort sind jetzt nur noch einige Markierungsarbeiten nötig“, sagt Bernd Wilhelms vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik. Die jetzt begonnenen Arbeiten zur Sanierung der Hugo-Eckener Straße im weiteren Verlauf bis zur Militärringstraße stehen allerdings nicht mehr im Zusammenhang mit der Schienenverlängerung.

„Aufgrund des Alters und der Abnutzung der Straße ist es notwendig, die Fahrbahndecke zu sanieren“, erklärt Wilhelms. Außer einem besseren Fahrkomfort werden die motorisierten Verkehrsteilnehmer nach Abschluss der Arbeiten eine großzügigere Linksabbiegespur zur Militärringstraße vorfinden. „Hier stauen sich vor allem im Feierabendverkehr die Autos oft weit zurück“, berichtet Wilhelms.

Die Aussicht auf Besserung stimmt Thomas Licher, den Sprecher der Unternehmer-Initiative Butzweiler-Ossendorf, milde : „Der Rückstau war wirklich schon lange ein Ärgernis. Grundsätzlich ist es zu begrüßen, wenn sich die Stadt für die Verbesserung der Infrastruktur an unserem Gewerbestandort engagiert“, sagt Licher. Im Gewerbegebiet Am Butzweilerhof arbeiten mehr als 11 000 Menschen in rund 400 Betrieben. Einer davon sind die Caritas-Werkstätten an der Heinrich-Rohlmann-Straße. Hier sind Menschen mit Behinderung tätig. Für diejenigen von ihnen, die per Bus zur Arbeit kommen, wird es nach Abschluss der Straßensanierung ebenfalls eine spürbare Verbesserung geben. „Im Zuge des Sanierungsprojekts werden die Bushaltestellen an der Station Von-Hünefeld-Straße komfortabler und sicherer gestaltet“, sagt Bernd Wilhelms.

Reiner Bleil, Leistungsbereichsleiter im Geschäftsfeld Beschäftigungshilfe beim Caritas-Verband, begrüßt das Vorhaben: „Gut, dass diese Stelle endlich entschärft wird. Gerade für unsere Beschäftigten war das Überqueren der Hugo-Eckener-Straße dort sehr gefährlich. Darauf haben wir bereits 2008 hingewiesen.“


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