28.07.2016
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt

Moscheestreit: "Das Eis ist sehr dünn"

Ehrenfelder Moschee

Streitpunkt Rohbau: Trotz der angeblichen Mängel gehen die Bauarbeiten weiter. Zur Zeit wird die Glasfassade eingebaut. (Symbolbild: Worring)

Ehrenfeld -

In einer dreistündigen Sitzung hat der Beirat der Moschee in Ehrenfeld versucht, die verfahrene Situation im Streit zwischen Bauherrn und Architekten aufzulösen. "Die Annäherung scheint schwierig, das Eis ist sehr dünn", sagte ein Teilnehmer im Anschluss an die Sitzung. Der Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Union, Ali Dere, der sich bislang nicht zu dem Streit geäußert hatte, weil er zur Wallfahrt in Mekka war, räumte Fehler vor allem in der Kommunikation mit Beirat und Öffentlichkeit ein.

Die Ditib sagte, dass sie den Plan des entlassenen Architekten Paul Böhm auf jeden Fall umsetzen wolle. Gegenseitige Schuldzuweisungen in der Öffentlichkeit sollen in den nächsten Wochen unterbleiben, so eine Vereinbarung, auf die Alt-Oberbürgermeister Fritz Schramma gedrängt haben soll. Sonst sei das Mediationsverfahren in Gefahr, das er leiten soll. Der Beirat möchte seine Struktur verändern, um das Vermittlungsverfahren besser unterstützen zu können. So soll es in Zukunft auch einen Beiratssprecher geben.


Neue Nachrichten

Wir haben neue Artikel für Sie. Möchten Sie jetzt die aktuelle Startseite laden?