25.08.2016
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Rewe-Filiale: Supermarkt wird kernsaniert

Großeinsatz für die Feuerwehr: Ein Mann hatte sich in einem Supermarkt von Rewe in Ehrenfeld selbst angezündet.

Großeinsatz für die Feuerwehr: Ein Mann hatte sich in einem Supermarkt von Rewe in Ehrenfeld selbst angezündet.

Foto:

Arton Krasniqi

Ehrenfeld -

An der Ladentür des Rewe-Markts Venloer Straße 287 informiert seit mehreren Wochen ein schlichter Zettel Kunden darüber, dass diese Filiale „vorübergehend geschlossen“ sei. Grund der Schließung ist ein schwerer Brandschaden.

Dass im Verkaufsraum derzeit fleißig renoviert wird, entgeht vielen Passanten. Gerüchte, dass die Filiale ganz geschlossen werden könnte, machen bereits die Runde im Viertel. Auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ dementierte eine Unternehmenssprecherin jedoch entschieden. Zurzeit sei die Filiale komplett leergeräumt und werde kernsaniert. Die Inneneinrichtung werde auf Maß neu angefertigt. Sämtliche Arbeiten sollen voraussichtlich bis zur achten Kalenderwoche, also Ende Februar, abgeschlossen sein. Das genaue Datum der Wiedereröffnung stehe noch nicht fest.

Tragischer Vorfall

Die Kernsanierung der Rewe-Filiale war durch einen tragischen Vorfall nötig geworden. Ende November 2012 kam es zu einem Brand im Verkaufsraum, nachdem sich ein Mann vor dem Geschäft selbst angezündet hatte und in den Laden gelaufen war. Zwar wurde das Feuer schnell gelöscht und der Mann lebend geborgen. Der 35-Jährige, der offenbar in selbstmörderischer Absicht gehandelt hatte, erlag aber einige Tage später seinen schweren Verletzungen.