26.07.2016
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Selbstverbrennung: Mann nach Rewe-Drama gestorben

Großeinsatz für die Feuerwehr: Ein Mann hatte sich in einem Supermarkt von Rewe in Ehrenfeld selbst angezündet.

Großeinsatz für die Feuerwehr: Ein Mann hatte sich in einem Supermarkt von Rewe in Ehrenfeld selbst angezündet.

Foto:

Arton Krasniqi

Ehrenfeld -

Der Mann, der sich am 28. November einem Rewe-Supermarkt an der Venloer Straße in Ehrenfeld angezündet hatte, ist tot. Wie jetzt bekannt wurde, starb er bereits am Samstag im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Das bestätigte die Polizei Köln am Dienstag.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem "mutmaßlichen Suizid-Versuch" aus. Hintergrund soll unter anderem ein Beziehungsstreit gewesen sein. Der Mann hatte sich an einer Tankstelle einen Kanister mit Benzin gekauft, sich im Laden damit überschüttet und vor den Augen zahlreicher Kunden angezündet. In den Tagen zuvor soll er laut Zeugen schon mehrfach in dem Geschäft "herumkrakeelt" haben. Beim Versuch, ihn mit einer Decke zu löschen, atmeten sechs Polizisten Rauchgas ein und wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Verdacht auf Rauchgasvergiftung bestätigte sich allerdings nicht. Der Rewe-Markt ist seit dem Unfall am vergangenen Mittwoch geschlossen. (ksta)