25.07.2016
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Venloer Straße: Kampf gegen schlimme Parksünden

Klassisches Ärgernis auf der Venloer Straße: Ein Falschparker blockiert den Radweg, der Radler muss ausweichen.

Klassisches Ärgernis auf der Venloer Straße: Ein Falschparker blockiert den Radweg, der Radler muss ausweichen.

Foto:

Arton Krasniqi

Ehrenfeld -

Polizeidirektor Volker Lange, wie will die Polizei die Probleme auf der Venloer Straße in den Griff kriegen?

Volker Lange: Polizei und Stadt haben in den vergangenen zwei Wochen 1300 Handzettel auf der Venloer Straße verteilt und ungezählte Gespräche mit Anwohnern und Geschäftsleuten geführt. Wenn alle sich an die Spielregeln halten, ist das ein Gewinn für alle. Es geht darum, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und die Lebensader Venloer Straße zu erhalten.

Und jetzt ist die Schonzeit vorbei?

Lange: Ja, seit gestern ist die Zeit der Information vorbei, jetzt werden Fakten geschaffen. Wie bei der „Klingelrunde“ an Rosenmontag, wenn der Zugweg freigeräumt wird, versuchen wir zunächst, die Halter zu erreichen. Für die heißt es dann: Lieber im Schlafanzug runter auf die Straße und den Wagen wegfahren, als wenn der Abschleppwagen schneller ist. Denn dann wird es teuer.

Wie geht es in den nächsten Tagen weiter?

Lange: Wichtig ist, dass wir Nachhaltigkeit erzielen. Wir werden die Situation genau im Auge behalten und weiterhin konsequent abschleppen. Wir werden auch mit Mountainbike-Streifen unterwegs sein und Fehlverhalten von und gegen Fußgänger und Fahrradfahrer ahnden. Wir wollen ein gutes Miteinander auf der Venloer Straße erreichen.

Wie seinen Wagen nicht abstellen sollte: ksta.de zeigt die schlimmsten Parksünden.

Das Gespräch führte Tim Stinauer