25.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Verkehrsplanung: Umbau der Takustraße ab 2014
06. February 2013
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Verkehrsplanung: Umbau der Takustraße ab 2014

Die Zeit der Provisorien und der Schlaglöcher auf der Takustraße soll Ende 2014 vorbei sein.

Die Zeit der Provisorien und der Schlaglöcher auf der Takustraße soll Ende 2014 vorbei sein.

Foto:

Roesgen

Neuehrenfeld -

Die Takustraße wird saniert und umgestaltet. Für Autofahrer soll es enger werden. Vor allem sollen so Raser gebremst werden. Dafür aber werden Passanten auf den Gehwegen mehr Platz als heute haben. Auch den Bäumen wird mehr Raum zum Wurzeln gewährt. Mehr Platz gibt es zudem für Fahrräder. Insgesamt 42 Metallpfosten, an denen jeweils zwei Räder angeschlossen werden können, sind geplant.

Nach Angabe der Verwaltung soll der 2014 beginnende Umbau 1,2 Millionen Euro kosten. Bei dieser Summe handelt es sich aber nur um eine grobe Schätzung. „Eine Kostenberechnung erfolgt im Zusammenhang mit dem noch folgenden Bau- und Finanzierungsbeschluss“, erläutert Angela Stolte-Neumann vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik. Ungeachtet der genauen Höhe, steht fest, dass die Hausbesitzer an den Kosten beteiligt werden.

Vorentwurf mehrfach verbessert

Bis zum jetzt einstimmig gefassten Planungsauftrag brauchte es immerhin eine ganze Weile. Weil in dieser Zeit aber ein Diskussionsabend mit den Anwohnern, ein Ortstermin sowie mehrere interne Beratungen der Bezirksfraktionen stattfanden, konnte der Vorentwurf weiter verbessert werden. Vorschläge von Bürgern und Ergänzungsanträge der Fraktionen in der Bezirksvertretung wurden zum größten Teil berücksichtigt. Jetzt machen sich die Planer im Amt für die Straßen und Verkehrstechnik daran, einen detaillierten Entwurf samt der Ausführungsplanung für die Umgestaltung der Straße anzufertigen. Es bleibt dabei, dass die Fahrbahn der Straße insgesamt schmaler angelegt werden soll. Von jetzt 7,50 Meter wird die Fahrbahnbreite auf 5,50 Meter verkleinert. Autos werden zurzeit in fast allen Abschnitten der Straße jeweils halb auf dem Bürgersteig geparkt. Das soll sich ändern, denn es werden neue Parkstreifen angelegt, in denen die Karossen auf der Straße am Bordstein abgestellt werden. Für Fußgänger entsteht so ein breiterer Gehweg.

Zu den von Bürgern vorgeschlagenen Änderungen gehört unter anderem, dass die zusätzlichen Einengungen der Straße weniger schmal und auch nicht so lang angelegt werden. Vorgesehen war, am Takuplatz sowie an der Einmündung zur Dechenstraße die Fahrbahn auf 25 Metern beziehungsweise auf 50 Metern Länge nur 3,50 Meter breit anzulegen. Stattdessen wird nun geplant, diese Abschnitte lediglich 15 und 30 Meter lang auszubauen – mit einer Fahrbahnbreite von 4,50 Metern. Der Straßenbelag soll an dieser Stelle leicht angehoben und farblich anders gestaltet werden als der Rest der Straße. Verzichtet wird in den eingeengten Bereichen auf einen Pflasterbelag. Dies wollten die Anwohner nicht.

Takustraße wird keine Einbahnstraße

Nicht beschlossen wurde die Bürgeranregung, die Takustraße zur Einbahnstraße zu erklären. Hier habe es bei der Anwohnerversammlung im vergangenen September ein zu unterschiedliches Meinungsbild gegeben. Es sei davon auszugehen, dass dadurch Verkehr in andere Straßen bis hin zur Landmannsraße verlagert werde. Zudem, so die Überzeugung der Straßenverkehrsexperten in der Verwaltung, werde dadurch die Takustraße selbst schlechter zu erreichen sein.