29.07.2016
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Ereignisse am Hauptbahnhof: Das ist seit Silvester in Köln passiert

Köln -

1. Februar 2016

Einen Monat nach den gewaltsamen Übergriffen am Kölner Hauptbahnof stellt sie Stadt Köln am Montagmittag (1. Februar) ihr Sicherheitskonzept für Karneval vor. Das bisherige Konzept für die jecken Tage ist komplett neu strukturiert und ausgebaut worden. Allein an Weiberfastnacht am Donnerstag sollen 2500 Polizisten in Köln auf der Straße sein.

29. Januar

Polizisten am Kölner Hauptbahnhof werden mit mobilen Kameras ausgestattet. Die sogenannten „Bodycams“ sollen Gewalttäter abschrecken. Die Testphase soll zwölf Monate dauern.

Domkapitel, Verwaltung und Polizei beschließen, die Sicherheit am Dom an Karneval zu verbessern. Zu den Plänen gehören Bauzäune und eine deutlich höhere Präsenz von Ordnungskräften.

28. Januar

Mehrere Kölner Schulen mahnen ihre Schüler nach den Ereignissen der Silvesternacht zur Vorsicht beim Feiern. Am weitesten geht die Erzbischöfliche Ursulinenschule: Das Mädchengymnasium, gelegen im Kunibertsviertel unweit des Hauptbahnhofs, plant, an Weiberfastnacht erstmals einen variablen Ferientag anzusetzen. „Wir wollen unseren Schülerinnen an diesem Tag den Weg zur Schule ersparen“, erklärt Maike Strung aus dem Schulsekretariat.

Die Kölner Polizei verbietet rund 40 Verdächtigen an den Karnevalstagen den Zugang zur Altstadt und Zülpicher Straße. So sollen Tatverdächtige aus der Silvesternacht von den Jecken ferngehalten werden.

27. Januar

Die Bundesregierung reagiert mit einem neuen Gesetzentwurf auf die Silvesterübergriffe in Köln. Die Schwellen für die Ausweisung straffällig gewordener Ausländer sollen gesenkt werden.

Der NRW-Landtag beschließt, einen Untersuchungsausschuss einzusetzen. Dieser soll klären, warum die Polizei am Kölner Hauptbahnhof massenhafte Übergriffe auf Frauen nicht verhindern konnte. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker soll als Zeugin aussagen

Dem Kölner Amtsgericht liegt derweil eine erste Anklage gegen Beschuldigte aus der Silvesternacht vor. Schon im Februar könnte es zum Prozess kommen.

  1. Das ist seit Silvester in Köln passiert
  2. Spezialisten von Scotland Yard unterstützen bei den Ermittlungen in Köln - ein neuer Polizeipräsident tritt den Dienst an.
  3. Henriette Reker erntet mit der „Armlänge“ Spott und Hähme im Netz
  4. So verlief die Silvesternacht
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