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Filmkunst: Träger für das Filmhaus gesucht

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 Foto: FRANZ SCHWARZ
SPD und Grüne wollen das Filmhaus als Ort der Filmkunst erhalten und möglichst schnell einen neuen Träger für die städtische Immobilie finden. Der alte Trägerverein war nach internen Streitigkeiten in die Insolvenz gegangen.  Von
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Grüne und SPD wollen möglichst schnell einen neuen Träger für das Filmhaus an der Maybachstraße finden. Der Rat soll die Verwaltung in seiner nächsten Sitzung beauftragen, die städtische Immobilie entsprechend auszuschreiben. Das Filmhaus, das zusammen mit einem Lokal in einem Gebäude des ehemaligen Güterbahnhofs Gereon untergebracht ist, solle auch weiterhin ein Haus der Filmkunst bleiben.

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Der alte Trägerverein, der das Gebäude von 1992 bis 2012 genutzt hatte, war nach internen Streitigkeiten in die Insolvenz gegangen. Die Stadt hatte daraufhin ihren sogenannten Heimfallanspruch geltend gemacht. Damit wird sie innerhalb der nächsten Tage wieder zum Besitzer der Immobilie, die in Erbpacht an den alten Filmhaus-Verein vergeben wurde. Außerdem wurde aus der Konkursmasse die Kinotechnik erworben.

Langfristige Perspektive

„Wir wollen für einen Neustart per öffentlicher Ausschreibung einen seriösen Träger suchen, der eine langfristige Perspektive bieten kann“, sagt Brigitta von Bülow, kulturpolitische Sprecherin der Grünen. Der künftige Träger soll das Filmhaus „eigenverantwortlich und auf Basis eines tragfähigen Konzeptes“ führen, es als Kino- und Veranstaltungszentrum „zu neuem Leben zu erwecken“.

Derzeit sind im Filmhaus Filmemacher aktiv, die den Verein „Neuer Kölner Filmhaus e.V.“ gegründet haben und sich seit der Insolvenz des alten Trägervereins um die Sparte „Produktion“ kümmern. Der Verein ist zudem mit drei weiteren Organisationen Partner einer Gesellschaft, die Seminare anbietet. Den Kinobetrieb organisieren seit Anfang des Jahres die Filmenthusiasten Stephan Sarasi und Felix Seifert.

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