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Gamescom: Auch Promis lieben Spiele

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Daniel Halfar, Maxi Thiel, Sascha Bigalke, Maurice Exslager vergnügten sich am Mittwoch auf der Gamescom Foto: Grönert
Promis im Spielerausch: Neben Wrestling-Superstar Antonio Cesaro vergnügte sich auch Rapper MC Fitti auf der Gamescom. Und: vier Spieler des 1. FC Köln, die „FIFA 14“ spielten. Deren simuliertes Match gegen Greuther Fürth endete mit einem Absturz.  Von
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Ganz klar: Auch Promis lieben Spiele. Gleich mehrere von ihnen konnten am Donnerstag auf der Gamescom dabei beobachtet werden, wie sie die Messe-Neuheiten ausprobierten oder bewarben. Der Berliner Rapper MC Fitti mischte sich etwa in Halle 7 unter die Besucher. Das Ziel: natürlich der Sony-Stand und die neue Playstation 4. Der Musiker mit seinem markanten Rauschebart und der bunten Spiegelbrille war schnell begeistert von den Möglichkeiten, die das neue Gerät bietet: „Ein Quantensprung im Vergleich zu der alten Konsole, die bei mir zu Hause steht.“ Mit Musikerkumpel Vokalmatador versuchte er sich an dem Spiel „Playroom“. Eine Kamera filmte das wilde Gefuchtel der beiden und projizierte das Bild anschließend auf einen TV-Schirm. „Echt genial, mit dem Controller kann man zum Beispiel Roboter einfangen“, freute sich MC Fitti. Auch das gegenseitige Bespritzen mit Champagner ist möglich – und wird sofort ausprobiert.

FC schlägt Fürth - an der Konsole

Auch eine Gruppe aus Spielern des 1. FC Köln – bestehend aus Timo Horn, Daniel Halfar, Maximilian Thiel, Sascha Bigalke und Maurice Exslager – ließ es sich nicht nehmen, am ersten Besuchertag der Messe vorbeizuschauen. Ihr Weg führte sie direkt zum Stand der Fußballsimulation „FIFA 14“ des Herstellers Electronic Arts. Beim Warmspielen knüpften sich Horn und Halfar so gleich den Gegner des kommenden Wochenendes, die Spielvereinigung Greuther Fürth, vor. „Privat spielen wir allerdings eher mit den 5-Sterne-Teams und weniger mit dem FC“, verrät Horn. Das Spiel endete mit einem Absturz – hoffentlich kein schlechtes Omen für die echte Partie. „Das neue Fifa ist viel realistischer, aber auch schwieriger geworden“, bewertet Thiel, nachdem auch er selbst Hand an das Spiel legen durfte.

Dann plötzlich lautes Grölen: Timo Horns virtuelles Double leistet sich einen peinlichen Schnitzer, dann fällt das Gegentor. Der echte Horn wiegelt ab, in der Wirklichkeit kann er es natürlich besser. Eine lautstarke Ein-Mann-Show zog derweil der Schweizer Wrestling-Superstar Antonio Cesaro in Halle 6 ab. Der 1,95 Meter große Koloss mit 105 Kilogramm Kampfgewicht war zu Gast auf der Bühne von 2KGames, schleuderte den vergoldeten Gürtel einer fiktiven Schwergewichtsmeisterschaft durch die Luft, gab Autogramme und stellte das Spiel „WWE 2K14“ vor. Natürlich mit sich selbst als spielbarer Figur. Immer wieder brüllt er seinen Spruch „We are the People“. Die Fans jubeln – auch das ist Gamescom 2013.

Selten ohne ein Spiel für Zwischendurch in der Tasche geht die Band Klee, die am heutigen Freitag beim Gamescom City-Festival auftritt, aus dem Haus. „Wir spielen im Tourbus, um die langen Fahrzeiten zu verkürzen“ sagt Sängerin Suzie Kerstgens. Insbesondere das Handyspiel „Draw Something“ ist bei den sechs Bandmitglieder derzeit sehr beliebt. Ebenfalls oben auf der Hitliste stehen „Buzz Music Quiz“ und die Beatles-Edition für „Guitar Heros“. Schon als Schülerin vertrieb sich Kerstgens die Langeweile im Matheunterricht heimlich mit einem Gameboy und dem Klassiker „Tetris“. „Das Spiel ist unser Evergreen, der durch seine Musik einen meditativen Charakter hat. Die Spielmelodie heißt „Korobeiniki“, so die 41-Jährige. „Es ist ein russisches Lied, indem es um die Liebe geht und um den Trick eines jungen Straßenverkäufers, die schwarzäugige Katja ins Roggenfeld zu locken.“

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