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Gleueler Straße: Brückensanierung verzögert sich

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Die aufwändige Sanierung der Stahlbrücke über den Decksteiner Weiher, Ecke Gleueler Straße, verzögert sich weiter. Foto: Christoph Hennes
Autofahrer müssen auf der Gleueler Straße weiterhin Umwege in Kauf nehmen. Die Bauarbeiten an der Brücke über den Decksteiner Weiher verschieben sich erneut. Eine Freigabe ist erst Ende Februar vorgesehen.  Von
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Die Sperrung der Brücke über den Decksteiner Weiher wird nicht, wie geplant, Ende Februar aufgehoben werden. Das bestätigte Gerd Neweling, Leiter des Amtes für Brücken und Stadtbahnbau, am Donnerstag auf Anfrage.

Über einen neuen Termin für die Freigabe der Gleueler Straße werde die Verwaltung den Verkehrsausschuss am nächsten Dienstag informieren, sagte der Amtsleiter – es gehe um „einige wenige Wochen“, um die sich die Arbeiten an dem denkmalgeschützten Bauwerk verzögerten.

Chaotische Verkehrsverhältnisse

Damit werden die Autofahrer auch weiterhin Umwege in Kauf nehmen müssen. Im vorigen Jahr hatte die Sperrung zeitweise für katastrophale Verkehrsverhältnisse im Kölner Westen gesorgt, weil gleichzeitig die Autobahnauffahrten auf der Aachener Straße gesperrt waren und sich Autoschlangen durch die Wohngebiete quälten.

Ursprünglich war geplant, die Brücke Ende des vorigen Jahres wieder für den Verkehr freizugeben. Dieser Termin konnte aus verschiedenen Gründen nicht eingehalten werden.

So mussten laut Verwaltung zusätzliche Auflagen zum Schutz der Baumwurzeln im Umfeld der Brücke erfüllt, es musste eine neue Firma für die Entsorgung des Schlamms gefunden werden, der schadstoffhaltiger war als erwartet.

Von Subunternehmer getrennt

Schließlich hatte sich die beauftragte Baufirma von einem Subunternehmer getrennt, der das Zelt über der Brücke errichtet hatte. Eine andere Firma musste ein neues Zelt aufbauen.

„Dem Unternehmen ist es nicht in Gänze gelungen, die dadurch verlorene Zeit wieder aufzuholen“, sagte Neweling. Immerhin habe sich herausgestellt, dass die Schäden an der Stahlkonstruktion der Brücke überschaubar seien „und wir nicht, wie befürchtet, die halbe Brücke erneuern müssen“.

Neweling weist zudem darauf hin, dass auch, nachdem die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben sei, die Sanierungsarbeiten noch einige Wochen weitergingen.

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