27.09.2016
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Erstes Kölner Katzencafé: Kaffee, Kuchen und Katzen

Bei Kaffee und Kuchen kann man mit den Katzen im Café Schnurrke kuscheln oder sie einfach nur beim Herumtapsen beobachten.

Bei Kaffee und Kuchen kann man mit den Katzen im Café Schnurrke kuscheln oder sie einfach nur beim Herumtapsen beobachten.

Foto:

Peter Rakoczy

Köln -

Sabrina Szabo ist die einzige nicht-Katze unter den festangestellten Mitarbeitern im Kölner Café Schnurrke. Sie sorgt für die Verpflegung der Gäste mit Kuchen, Sandwiches, Kaffeespezialitäten oder Tee. Tiga, Betty, Emma und Gino besorgen den Rest des Wohlfühl-Programms: Sie tapsen unter den Holztischen und Stühlen umher, hüpfen den Gästen auf den Schoß und verbreiten gute Laune und Entzücken. Denn „wie könnte man sich besser vom Stress des Alltags erholen, als mit einer schnurrenden Katze auf dem Schoß?“, findet Szabo.

Anfang Januar hat die 34-jährige Kölnerin das erste Katzencafé der Stadt in der Nähe des Hansarings eröffnet. Ein Treffpunkt für alle Katzenliebhaber soll es sein. Wer selbst keinen Vierbeiner halten kann, der darf sich im Café Schnurrke seine Portion Schnurren und Kuscheln abholen.

Konzept aus Asien

Die Idee von Kaffee und Kuchen mit Katze stammt aus Taiwan. Dort waren Ende der Neunziger Jahre die ersten Katzencafés entstanden, nachdem Gastronomen Straßenkatzen bei sich aufgenommen hatten.

Die vier Kölner Café-Katzen stammen aus einem spanischen Tierheim. Das Café Schnurrke ist ihr festes Zuhause geworden. Tag und Nacht können sie sich frei in den Räumlichkeiten bewegen - die Küche ist aus Hygienegründen allerdings tabu. Und damit die Vierbeiner auch einmal vom Gastronomiegeschäft abschalten können, stehen ihnen ein privater Ruheraum und ein Außengehege im Innenhof als Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung. Irgendwann braucht eine Katze eben auch mal Feierabend. (ala)


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