28.09.2016
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Gelände an der Alteburger Straße: Containeraufbau für Flüchtlinge in der Kölner Südstadt

In der Südstadt entsteht die neue Flüchtlingsunterkunft.

In der Südstadt entsteht die neue Flüchtlingsunterkunft.

Foto:

Goyert

Innenstadt -

Auf dem ehemaligen Gelände der Dom-Brauerei beginnt am Montag, 4. Januar der Aufbau von Containern. Die Zentrale Unterbringungseinrichtung, wie sich die Regelunterkunft dann nennt, wird ab Ende Januar die Zeltstadt in Chorweiler ersetzen.

Nach den Planungen wird auf der seit Jahren brach liegenden Fläche an der Alteburger Straße/Ecke Schönhauser Straße ein Container-Dorf für maximal 960 Flüchtlinge entstehen. Neben insgesamt zehn Wohnblöcken verfügt die Einrichtung über Container für Essensausgabe und Verwaltung, eine Arztstation, eine Kleiderkammer sowie Aufenthaltsbereiche. Die Hauptzufahrt wird von der Alteburger Straße aus erfolgen.

In den vergangenen Wochen wurde das Gelände planiert und mit Schotter befestigt. Ende Januar sollen die ersten 300 bis 400 Flüchtlinge einziehen. Verwaltung und Mensa sind dann aber noch nicht fertig. Diese werden vorübergehend im alten Versteigerungsgebäude des Kunstauktionärs Van Ham untergebracht. Die zehn Wohnblöcke sind zweigeschossig geplant und bestehen aus je 32 Containern. In ihnen finden jeweils knapp 100 Menschen Platz.

Mit dem Umzug von Chorweiler in die Südstadt entspricht die Bezirksregierung einem Wunsch der Stadtverwaltung. Beide Behörden hatten sich im Sommer auf einen Drei-Stufen-Plan geeinigt. So sollte die Zeltstadt auf Drängen der Stadt möglichst rasch von Phase 2- dem Container-Dorf auf dem Dom-Brauerei-Gelände - abgelöst werden. Doch auch dort werden die Flüchtlinge nur zwei Jahre bleiben, wie der stellvertretende Regierungspräsident Wilhelm Steitz betonte. In einem dritten Schritt soll in Porz-Lind dann eine dauerhafte Einrichtung entstehen.