29.08.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Areal am Gürzenich: Grundstein für neues Quartier ist gelegt
05. June 2014
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Areal am Gürzenich: Grundstein für neues Quartier ist gelegt

Bald werden die zwei verbliebenen Geschäftshäuser wieder einen Gebäudeanschluss haben.

Bald werden die zwei verbliebenen Geschäftshäuser wieder einen Gebäudeanschluss haben.

Foto:

RAKO

Innenstadt -

Nicht nur Oberbürgermeister Jürgen Roters, Architekt Peter Berner vom Büro Astoc Architects and Planners und Manfred Wendt, Sprecher der Geschäftsführung der Johann Bunte Bauunternehmung, strahlten an diesem ansonsten verhangenen Nachmittag, als sie mit der Kelle zu Werke schritten und den Grundstein fürs neue Gebäudeensemble am Gürzenich legten.

Rund 200 Gäste , unter ihnen Marcus Trier, Direktor des Römisch-Germanischen Museums, beobachteten aus rund acht Metern Höhe, wie die mit aktueller Zeitung, modernen Münzen und antike Scherben bestückte Zeitkapsel eingemauert wurde. In gut einem Jahr, so versprach es Wendt, werde man auf dem knapp 2500 Quadratmeter großen Innenstadt-Grundstück Eröffnung feiern können. Realisiert wird ein sechsstöckiger Bau, dessen unterschiedliche Fassaden auf diesem rund 2500 Quadratmeter großen Innenstadt-Grundstück ein sechsgeschossiger moderner Komplex entstanden sein wird, der im Erdgeschoss Geschäfte und Gastronomie und von der ersten Etage an auf 11000 Quadratmetern Büros beherbergen wird.

Architektonisch soll die künftige Bebauung einen starken neuen Akzent setzen. Zugleich werde, wie Architekt Berner betonte, Rücksicht auf die Bestandsbauten genommen. Die einzelnen Fassaden werden unterschiedlich gestaltet und der Umgebung angepasst. Auf dem Areal, wo sie unter anderem früher die Heumarkt-Passage befand, sind lediglich zwei schmale Häuser verblieben, in denen ein Pelzgeschäft und ein Reisebüro ansässig sind. Die Besitzer wollten nicht verkaufen, freuen sich nach Aussagen Wendts aber auf die Aufwertung des Standortes nach Abschluss der Bauarbeiten.

So wie Architekt Berner hob auch Marcus Trier das Projekt „im römischen Zentralheiligtum“ als Beispiel für großartige Zusammenarbeit von Architekten und Archäologen hervor und lobte den hervorragenden Umgang mit dem historischen Erbe. Nach Angaben von Benjamin Wardemann, Geschäftsführer der Metropol Immobiliengruppe, besteht mehr als reges Interesse an diesem zentral gelegenen Areal. Es ist aber noch nicht alles vermietet.


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