01.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Grünflächen: Der kleine Park blüht auf
17. April 2013
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Grünflächen: Der kleine Park blüht auf

Gemeinsam für eine grünere Innenstadt: Christian Gerlach (v.l.), Beatrice Bülter, Matthias Wesseling und Joachim Bauer.

Gemeinsam für eine grünere Innenstadt: Christian Gerlach (v.l.), Beatrice Bülter, Matthias Wesseling und Joachim Bauer.

Foto:

Peter Rakoczy

Innenstadt -

Der Frühling ist da, und die Stadt putzt sich heraus. Auch eine der wenigen Parkflächen in der Kölner Innenstadt – die Anlage am Helenenturm – präsentiert sich wieder in gepflegtem Zustand. Unterstützung erhielt das Grünflächenamt hierbei von der Kölner Grünstiftung, die dank einer Spende der Bethmann Bank die benötigten 10 000 Euro für eine umfassende Umgestaltung der Fläche bereitstellen konnte.

Ein neuer Baum für jedes Jahrhundert

„Wir haben eine wirklich schöne Lösung gefunden“, sagte Beatrice Bülter, Vorstand der Stiftung, bei der offiziellen Übergabe an die Stadt. Die Anlage rund um die mittelalterliche Turmruine und die angrenzende Römermauer verfügt nun über eine klarere Struktur: Die wenig attraktiven Sträucher, die zuvor das Bild prägten und in der Vergangenheit häufig als Ablage für Müll missbraucht wurden, sind gerodet. Sie wurden ersetzt durch zwei junge Zierapfelbäume und eine Zypresse. „Ein neuer Baum für jedes Jahrhundert, seitdem unsere Bank erfolgreich existiert“, erläuterte Matthias Wesseling, Leiter der Kölner Niederlassung der Bethmann Bank. Dass er mit der Spende ein Areal unweit des alten Stammhauses der Bank verschönern helfen kann, freut ihn besonders.

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Parallel der Straße „Am Römerturm“ und entlang der Helenenstraße wird im kommenden Herbst zudem ein rund zwei Meter breiter Pflanzstreifen mit Narzissen in die Rasenfläche eingelassen. „Wir pflanzen ungefähr 3000 Zwiebeln ein“, schätzt Joachim Bauer, Leiter des Grünflächenamtes. Eine Pflasterzeile aus Natursteinen, die den Römerturm ringsum einfasst, soll das halb offene Gemäuer darüber hinaus künftig gegen Wildwuchs und Unkraut sichern. Auch das vormals unebene Pflaster östlich des Turms haben die Arbeiter neu verlegt, die Fläche innerhalb der alten Mauern haben sie geschlossen. Der Effekt: Auch gehbehinderte Menschen können den Bereich zwischen Weg und Platzfläche nun problemlos passieren.

Mit dem Rest der Spende wurden eine Bank, ein Mülleimer und ein Hundekot-Tütenspender aufgestellt. Wenn die Kölner Hundehalter gerade von letzterem regen Gebrauch machen, würde Beatrice Bülter das sehr freuen. Die allgemeine Pflege des Parks, erklärt sie, wird mit Hilfe eines Grünflächenpaten sichergestellt.