29.09.2016
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Kommentar: Die Last müssen die Mütter tragen

Ulrike Süsser

Ulrike Süsser

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Wie schlecht bestellt es mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Köln mitunter immer noch ist, zeigt das Beispiel KGS Trierer Straße. Hier erhalten 53 von 63 Kindern keinen Platz in der Offenen Ganztagsbetreuung.

Meistens sind es die Mütter, die die Konsequenzen tragen und ihren Beruf im schlimmsten Fall aufgeben müssen. Am härtesten trifft es wieder einmal alleinerziehende Frauen. Dabei hätte die KGS Trierer Straße eine gesonderte Betrachtung verdient, auch wenn sie keine Brennpunktschule ist. Denn gerade diese Schule hat sich von einem hässlichen Entlein in eine Vorzeigeschule mit unerwartet großem Zulauf und gut funktionierendem bilingualen Projekt verwandelt. Und die Mehrsprachigkeit an Schulen ist schließlich ein Angebot, das die Stadt unterstützt. Es wäre ein soziales Zeichen seitens der Stadt, wenn sie den Bedarf einzelner Schulen trotz Deckelung abfragte und für dringende Fälle zusätzliche Plätze möglich machte.


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