28.07.2016
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Kommentar zum Museumsanbau: Hochwertige Lösung gefragt

Auf dem Kutz-Gelände soll der Erweiterungsbau entstehen.

Auf dem Kutz-Gelände soll der Erweiterungsbau entstehen.

Foto:

Rakoczy

Köln -

Noch ist es eine schmerzende Leerstelle in der Stadt – doch Besserung ist endlich in Sicht: Nun können Architekten ihre Ideen für die Bebauung des jahrelang brachliegenden Kutz-Geländes entwickeln. Die anstehende Auslobung des Architektenwettbewerbs ist eine gute Nachricht für das Wallraf-Richartz-Museum, das lange auf die notwendige Erweiterung in direkter Nachbarschaft gewartet hat. Sie verheißt aber auch Hoffnung für einen neuen Umgang mit der sensiblen Stadtstruktur an dieser Stelle.

Allzu leicht dürfen es sich die Teilnehmer des vom Stifterrat des Museums angestoßenen und finanzierten Wettbewerbs nicht machen, denn die Aufgabe ist eine Herausforderung: Der Bauplatz an zentraler Stelle zwischen Altstadt, Rathaus und dem bestehenden Bau des WRM mit seiner architektonischen Dominanz ist nicht einfach zu bespielen. Schließlich beeinflusst ein Neubau an dieser Stelle auch noch einmal das Bild des Rathausplatzes, den er künftig im Südosten abschließt. Gefragt ist hier eine architektonisch hochwertige Lösung, ein Bau, der sich selbstbewusst einpasst, ohne zu dominieren. Um das zu erreichen, ist der Architektenwettbewerb jedenfalls der Königsweg.

christian.huemmeler@mds.de


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