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Innere Kanalstraße : Sperrung bleibt übers Wochenende

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Die Sperrung der Inneren Kanalstraße dauert wahrscheinlich noch das ganze Wochenende.  Foto: Arton Krasniqi, KSTA
Nach einem Wasserrohrbruch bleibt die Innere Kanalstraße zwischen Escher Straße und Herkulesstraße voraussichtlich über das ganze Wochenende gesperrt. Die Zufahrt auf die A 57 ist eingeschränkt. Inzwischen sind wieder alle Haushalte mit Wasser versorgt.
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Nach einem Wasserrohrbruch in Köln ist die Innere Kanalstraße in Köln-Nippes weiterhin gesperrt. Zwischen der Escherstraße und der Herkulesstraße bleibt die Innere Kanalstraße voraussichtlich über das ganze Wochenende gesperrt. Noch ist nicht klar, wie lange die Reparaturarbeiten dauern werden. „Wenn es schlecht läuft, kann die Sperrung sogar noch bis Dienstag dauern. Das hängt davon ab, wie schnell wir mit den Reparaturen voran kommen und wie schnell wir die Ersatzteile geliefert kriegen“, sagte eine Sprecherin der Rheinenergie am Freitagmorgen. Die Fahrbahndecke sei auf dem überspülten Stück bereits geöffnet und Erde abgetragen worden, um an das kaputte Rohr zu gelangen. „Das ist ein ziemlich großes Rohr, was da kaputt gegangen ist“, kommentierte die Sprecherin.

Wasserrohrbruch: Wie konnte das passieren?

Autofahrer können jetzt von der Zoobrücke kommend nicht über die Innere Kanalstraße auf die Autobahn A 57 fahren. Die Zufahrt auf die A 57 aus der entgegengesetzten Richtung, von der Aachener Straße, ist über die Herkulesstraße möglich.

Schon in der Nacht zum Freitag seien unterdessen die Netze so umgestellt worden, dass das Wasser jetzt in allen Haushalten wieder fließt, so die Rheinenergie-Sprecherin weiter. Die innere Kanalstraße müsste in Nippes wegen der Reparaturarbeiten aber eventuell bis zu drei Tagen gesperrt bleiben.

Was war passiert? An der Inneren Kanalstraße im Bereich Gleisdreieck war am Donnerstagabend eine Transportleitung mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern geborsten. Im Kölner Westen und Norden waren deshalb viele Haushalte ohne Wasser.

Massiver Wasserrohrbruch in Köln

„Weil am Abend weniger Leitungen in Betrieb sind, führte der Ausfall dazu, dass der Wasserdruck in vielen Haushalten zurückgegangen ist“, sagte Rhein-Energie-Sprecher Christoph Preuß. Vor allem Hochhäuser und Mehrfamilienhäuser seien betroffen gewesen. Besorgte Menschen überwiegend aus den westlichen Stadtteilen hatten bei der Rhein-Energie angerufen. In Ehrenfeld, Sülz, Lindenthal, Innenstadt und auch in Nippes, Longerich und Niehl waren viele Menschen ab etwa 21 Uhr ohne Wasser.

Drei Entstörungsfahrzeuge der Rhein-Energie waren vor Ort. Wegen des starken Wasseraustritts war es zunächst schwierig, die Leitung abzusperren.

Auch die Internetseite der Rhein-Energie war zwischenzeitlich nicht abrufbar. Kurz nach 22 Uhr meldete die Rhein-Energie dann per Twitter, dass sich der Wasserdruck wieder aufbaue.

Etwa eineinhalb Stunden nach dem Vorfall erklärte Rhein-Energie-Sprecher Preuß, dass die gebrochene Leitung trockengelegt sei und das Wasser wieder in die Haushalte zurückkehre.

Foto: Arton Krasniqi, KSTA

Wasser schoss aus den Gullideckeln

Das Wasser sei aus Gullideckeln geschossen und habe die A 57 zum Teil überspült, sagte ein Polizeisprecher. Während die Techniker der Rhein-Energie versuchten, das Problem zu beheben, sperrte die Polizei die Innere Kanalstraße zwischen Hornstraße und dem Zubringer zur A 57. Die Autobahnabfahrt von der Stadtautobahn auf die Innere Kanalstraße wurde ebenfalls gesperrt, in der Hornstraße wurden sechs Autos abgeschleppt, weil sie in den Fluten unterzugehen drohten. Im Bereich des Gleisdreiecks staute sich trotz der späten Stunde der Verkehr, weil Autofahrer in die Nebenstraßen ausweichen mussten. Die Polizei leitete von der Zoobrücke aus den Verkehr in die Escher Straße ins Sechzigviertel um, wo sich viele Autos stauten.

Nach Rheinenergie-Angaben gab es am späten Abend noch Störungen in der Innenstadt, in Lindenthal, Neuehrenfeld, Nippes und Weidenpesch. (ble, ts, ala, dpa)

Und so haben die Kölner im Netz den Wasserrohrbruch begleitet und kommentiert.

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