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Jubiläumskonzert: Familienfest mit den Paveiern

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13.000 Fans sangen und schunkelten im Tanzbrunnen zu rund 50 Liedern, darunter auch viel kölsche Prominenz.  Foto: Grönert
Beim Jubiläums-Open-Air-Konzert zum 30-jährigen Bestehen der Paveier stand die Band knapp vier Stunden auf der Bühne. 13.000 Fans sangen und schunkelten im Tanzbrunnen zu rund 50 Liedern, darunter auch viel kölsche Prominenz.
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So lange hatten die Paveier zuvor noch nie auf einer Bühne musiziert. Beim Jubiläums-Open-Air-Konzert am Tanzbrunnen zum 30-jährigen Bestehen der Band – wurde vom WDR live im Fernsehen übertragen – standen in knapp vier Stunden rund 50 Lieder auf dem Programm. Damit gaben die Paveier nicht nur einen Überblick über die nunmehr mehr als drei Jahrzehnte andauernde Karriere, sondern dokumentierten auch ihre Verankerung und ihren Stellenwert in der kölschen Musikszene. Schließlich war die gesamte erste Liga der kölschen Sänger und Musikgruppen – von Brings („Die Paveier haben uns vor 13 Jahren richtig auf die Sprünge geholfen“) bis zu den Höhnern, von den Bläck Fööss bis Tommy Engel – angetreten, um ein Ständchen zu bringen. Sogar das frühere Bandmitglied Micky Brühl stand mit am Mikrofon, um noch einmal sein Lieblingslied zu singen. Brühl genoss sichtlich den Blick aufs Publikum: „Nee, nee, nee, was hab ich euch vermisst.“

Eigentlich hätte der frühere Sänger laut Vertrag erst vom nächsten Monat an wieder in Köln auftreten dürfen, doch da hatte die Band alte Querelen beiseitegeschoben und ihren langjährigen Frontmann zum Fest eingeladen. Ebenso Schlager-Oldie Gunter Gabriel und die äußerst talentierte Kinderband Crocodiles. Alle Gäste hatten sich für ihren Auftritt mit den Paveiern ein Lied aus deren Repertoire sowie einen eigenen Titel ausgesucht.

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Das war ganz nach dem Geschmack der mehr als 13.000 Fans – so voll war es am Tanzbrunnen lange nicht mehr –, die sichtlich begeistert rund um die Bühne sangen und schunkelten. Darunter waren auch Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger und zahlreiche kölsche Prominenz mit Oberbürgermeister Jürgen Roters – der kam rechtzeitig zum Song „Loss se schwaade“ –, Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Ex-Box-Europameister Rüdiger May, Künstler Anton Fuchs, Lanxess-Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher, Köln-Kongress-Chef Bernhard Conin sowie „Fussich Julchen“ Marita Köllner. Und zum großen Finale lagen sich zur Ballade „Mir sin Kölsche us Kölle am Rhing“ alle in den Armen. Auf der Bühne, im Publikum und im VIP-Bereich.

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