Nach langer und sehr kontroverser Diskussion hat der Rat mehrheitlich der Beteiligung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) an der Archäologischen Zone/Jüdisches Museum zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, in Arbeitsgruppen den Vertragsentwurf zu entwickeln. Der LVR will bereits im Januar zu einem Workshop mit allen Beteiligten einladen.
Skizzen, Modelle und Pläne des Siegerentwurfs für das Jüdische Museum auf dem Rathausvorplatz. Das Museum soll nach den Plänen des Architekturbüros Wandel, Hoefer, Lorch und Hirsch gebaut werden.
Foto: Christoph HennesZur Vorbereitung sollen die Arbeitsgruppen unverzüglich den aktuellen Sachstand mit einer Bestandsaufnahme zum Bau, der Grabung und der Konzeption dem LVR darlegen und den Zeit-Maßnahmen-Plan und die Verträge offenlegen. Die endgültigen Vertragsentwürfe sollen noch vor der Sommerpause 2013 dem Rat und den LVR-Gremien vorgelegt werden. Alle baulichen Angelegenheiten verbleiben bei der Stadt, der LVR verantwortet den Inhalt und die spätere 100-prozentige Trägerschaft für den Betrieb. (map/kaz)


