25.08.2016
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Jugendzentrum: Kommentar zum Pavillon-Umzug

Engagieren sich für Erhalt und Umsetzung des Pavillons: Gerrit Krupp (v.l.), Sabine Klein und Jochen Ott.

Engagieren sich für Erhalt und Umsetzung des Pavillons: Gerrit Krupp (v.l.), Sabine Klein und Jochen Ott.

Foto:

Norbert Ramme

Merheim/Kalk -

Unverhofft kommt zwar oft, aber mit einer derart schnellen Realisierung der jahrzehntealten Forderung nach einer Jugendeinrichtung für Merheim war nun wirklich nicht zu rechnen. Zu viele Anläufe seitens Bürgerverein, Kirchen oder Bezirksvertretung hatten sich in der Vergangenheit schnell wieder zerschlagen.

Doch nun hat sich der Vorsitzende des Merheimer SPD-Ortsvereins von allen negativen Prognosen nicht abschrecken lassen. Eine Woche bevor der Pavillon abgebrochen und endgültig auf dem Friedhof städtischer Einrichtungen entsorgt werden sollte, hat Gerrit Krupp eine Baugenehmigung für einen Neustart erreicht. Dafür hat er sich ein dickes Lob verdient.

So erhält Merheim zumindest eine kleine Jugendeinrichtung, auf die der Stadtteil ansonsten noch Jahre hätte warten müssen. Angesichts von knapp 900 Kindern und Jugendlichen in den Neubauten auf dem früheren Madaus-Gelände ist der Standort eine gute Wahl. In direkter Nachbarschaft des von einem rührigen Trägerverein aus engagierten Eltern betriebenen Bauspielplatzes sowie eines Bolzplatzes und eines Basketballfeldes kann ein attraktives und dauerhaftes Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche entstehen. Diese Chance sollte auch die Stadt nutzen und den einen oder anderen Euro in Merheim investieren.