28.09.2016
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Vereinsheim: Der FC Viktoria baut um

Maß nehmen für den Umbau: Ein Vereinsmitglied begeht mit einem Handwerker das Gelände um das Jugendheim am Sportpark.

Maß nehmen für den Umbau: Ein Vereinsmitglied begeht mit einem Handwerker das Gelände um das Jugendheim am Sportpark.

Foto:

Ramme

Höhenberg -

Der Umbau und die Erweiterung des Vereins- und Jugendheims des FC Viktoria Köln im Höhenberger Sportpark können voraussichtlich in den nächsten Monaten beginnen. Kalks Bezirksvertreter stimmten bereits zu, als Zuschuss hierfür rund 600 000 Euro aus der Stadtkasse bereitzustellen. Auch der Finanz- und der Sportausschuss wollen schnell zustimmen, damit der FC Viktoria noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten beginnen kann. Würde sich der Beginn der Arbeiten ins Jahr 2014 hinauszögern, rechnet der Verein mit Mehrkosten von acht bis zehn Prozent.

Gebäude aus den 1960er Jahren

Der FC Viktoria Köln hat sich vor drei Jahren im Anschluss an das Insolvenzverfahren des SCB Viktoria Köln neu gegründet und mit dem Spiel- und Trainingsbetrieb auf der Anlage im Höhenberger Sportpark als dessen Nachfolger etabliert. Das vom Vorgängerverein auf der städtischen Anlage errichtete Vereinsheim stammt aus den 1960er Jahren. Der bisher als Jugendtrakt genutzte Bereich ist in einem sehr schlechtem Zustand: Es gibt weder eine Heizung noch Duschmöglichkeiten – das Gebäude ist von Schimmel befallen.

Bisher konnte der Verein für die Jugendlichen noch Räume nutzen, die im Bereich unter den Tribünen des Stadions liegen. Doch die fallen aufgrund des vom Fußballverband vorgeschrieben Umbaus der Tribüne weg. Da der Zulauf an jugendlichen Mitgliedern weiterhin groß ist, will der Verein das alte Heim umbauen und erweitern – und so einen laut Verwaltung „wichtigen Beitrag für die sportliche und soziale Integration der Kinder und Jugendlichen im rechtsrheinischen Raum“ leisten.

Viele Mitglieder jünger als 18 Jahre

Derzeit hat der FC Viktoria 578 Mitglieder, darunter rund 250 unter 18 Jahren. Da es sich bei dem Umbau um eine Generalinstandsetzung handelt, die praktisch einem Neubau gleichkommt, will die Stadt knapp zwei Drittel der Kosten übernehmen. Mit dem Zuschuss für den FC Viktoria hat die Verwaltung in diesem Jahr bereits 1,7 Millionen Euro als Baubeihilfe an Kölner Sportvereine gewährt.