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Kommentar: Ein teures Feigenblatt

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Die Vergabe der Studie würde nicht nur aus finanziellen Gründen zur Unzeit erfolgen. (Symbolbild) Foto: dpa
Für ein Gutachten zur besseren Vermarktung von Veranstaltungsstätten will die Stadt 250 000 Euro ausgeben. Die Vergabe einer solch teuren Studie würde auch finanziell gesehen zur Unzeit erfolgen. Ein Kommentar zum Vorgehen der Verwaltung.  Von
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Für ein Feigenblatt, Verzeihung, für ein Gutachten, das der Stadtspitze die Auflösung der Sportstätten-Gesellschaft erleichtern soll, 250 000 Euro? Über diesen Vorschlag wird der Finanzausschuss am Montag diskutieren, jener Finanzausschuss, der sich regelmäßig mit der Haushaltskrise und dem Sparzwang der Stadt befasst.

Sportstätten-Chef Hans Rütten ist bei Rot-Grün in Ungnade gefallen. Zuletzt wurde ihm verübelt, dass er dem DFB die Jahnwiese für ein Trainingszentrum überlassen wollte. Gestützt auf einen externen Gutachter ließe sich das Ende einer städtischen Firma sicher besser vermitteln, mögen Sozialdemokraten und Grüne hoffen.

Die Vergabe der Studie würde nicht nur aus finanziellen Gründen zur Unzeit erfolgen. Derzeit verhandelt der 1. FC Köln als Hauptmieter des Stadions über zusätzliche Vermarktungsrechte. Bevor diese Frage nicht entschieden ist, kann ein Gutachter nur wenig ausrichten.

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