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KStA unplugged: Summerjam-Spezial: Patrice findet Köln cool

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Der Kölner Reggae-Sänger Patrice Foto: Grönert
Als Headliner spielt Patrice am Sonntag auf dem Summerjam-Festival. Wir sprachen mit ihm über seine Flugangst, über die Stadt, in der er Ruhe findet, und darüber, was die Kölner Musikszene der Berliner voraus hat.  Von
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Wenn Ihr Nachbar im Flugzeug laut zu fluchen anfängt oder stark transpiriert, könnte es sich um Sänger Patrice handeln. „Ich habe große Flugangst, man sieht es mir wohl auch an“, sagt der sympathische Musiker lachend. „Einmal hat eine Frau links neben mir die Angst bemerkt und angefangen, meine Hand zu streicheln. Die Frau rechts von mir hat das Gleiche mit der anderen Hand gemacht, um mich zu beruhigen. Die Männer hinter mir müssen wohl gedacht haben, dass das eine tolle Masche von mir gewesen ist, Frauen kennenzulernen“, flachst Patrice.

Patrice - CryCryCry

Am kommenden Sonntag spielt er auf dem Summerjam-Festival am Fühlinger See – gekommen ist er mit dem Auto. Mit dabei ist am Sonntag vielleicht auch sein Sohn Nile (7). „Er ist großer Fan von Major Lazer und hofft auf ein Treffen dort.“ Zuvor war Patrice zu Besuch in der Redaktion des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und spielte seinen aktuellen Sommerhit „Cry Cry Cry“. Das Video ist auf unserer Internetseite zu sehen.

Pole zwischen Ruhe und Trubel

Früher lebte der 33-Jährige in Kerpen-Brüggen, wo er ein Haus hat. Hauptsächlich lebt er nun aber in Paris mit seiner Freundin und Sängerin Ayo, Nile und Töchterchen Billie-Eve (2). „Ich habe so viel Highlife in meinem Leben und genieße die Ruhe in Brüggen. Dort können die Kleinen allein zum Spielplatz. In Paris würde ich sie wegen dem vielen Verkehr keine zehn Meter allein gehen lassen.“ Dennoch schätzt er die kulturelle Vielfalt der Metropole. Köln allerdings spielt eine besondere Rolle in seinem Leben. Hier entstand in seinem Studio in der Südstadt nicht nur sein neues Album „The Rising Of The Son“, das Ende August erscheint und auch ein Duett mit Selah Sue enthält. In Köln besuchte er auch das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium sowie das Gymnasium Kreuzgasse.

Das Krankenhaus Hohenlind hat sich im Laufe der Zeit auch zu einer Familienklinik entwickelt. „Meine Mutter und ich wurden dort geboren. Nile kam auch dort per Wassergeburt auf die Welt.“ Als Pendler zwischen seinen Studios wie Paris, London, Jamaika und Köln fällt ihm eine Entwicklung in der Stadt auf: „Alle schauen nach Berlin. Dabei hat Köln eine spannende Musikszene, viele interessante kleine Läden und tolle Restaurants. Köln hangelt sich zu einer coolen Stadt hoch – ganz ohne Hype.“

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