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Kulturkirche: Sarah Kuttner ließt von Traurigkeit

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Sarah Kuttner bei der Lesung in der Nippeser Kulturkiche. (Bild: Michael Bause) 
„Wachstumsschmerz“ heißt das neue Buch von Sarah Kuttner. Die ehemalige Viva-Moderatorin und Radio-Journalistin war am Donnerstag in der Nippeser Kulturkirche zu Gast und las aus ihrem Buch - über Liebeskummer und Selbstzweifel.
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Diese eine Strähne muss sie wohl den ganzen Abend genervt haben, vielleicht war es auch nur Nervosität. Regelmäßig rückt Sarah Kuttner ihren Pony zurecht, lächelt dabei charmant und erzählt von ihrer professionellen Zahnreinigung, die sie vor der Show gemacht habe und die ihr jetzt noch Schmerzen bereite. Dem Publikum gefällt’s, viele lachen. Dann fängt Sarah Kuttner an zu lesen – ein Buch von Liebeskummer und Selbstzweifeln. „Es ist kein autobiografisches Buch, dennoch kenn’ ich mich mit Liebeskummer aus“, sagt sie im Nachhinein.

„Wachstumsschmerz“ heißt das neue Buch von Sarah Kuttner. Die ehemalige Viva-Moderatorin und Radio-Journalistin war am Donnerstag in der Nippeser Kulturkirche zu Gast, las aus ihrem Buch und unterhielt sich mit dem Journalisten und Moderator Jörg Thadeusz. Das Publikum erfuhr auf diesem Wege viel Persönliches von der 33-Jährigen. Dass sie zum Beispiel wohlhabend, aber geizig sei und dass sie auf der letzten Echoverleihung Marihuana geraucht habe, dafür aber keinen Alkohol trinke. Sarah Kuttner überzeugt mit Authentizität.

Ihr Buch „Wachstumsschmerz“ knüpft an den Erfolg seines Vorgängers „Mängelexemplar“ an, das sich rund eine halbe Million Mal verkauft hat. Protagonisten sind Luise und Flo, ein Liebespaar. Als die beiden zusammenziehen, erkennen sie zum ersten Mal, was es heißt, richtig erwachsen zu sein. Einschübe in Form von sogenannten Memos greifen zwischendurch vorweg und lassen auf ein schiffbrüchiges Ende hindeuten. „Kuttner hat eine witzige, originelle und direkte Sprache“, sagt Insa Wilke vom Literaturhaus Köln. „Sie hat in ihrem Buch einen Faden Traurigkeit eingewoben, obwohl man nicht traurig aus dem Roman geht.“

Protagonistin Luise wird im Roman gefragt, wonach sie brenne und welche Ziele sie verfolge. Thadeusz stellt Kuttner dieselbe Frage. Die Antwort: „Zufriedenheit im Alltag“.

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