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Kunst: Kultur gibt es in alle Richtungen

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Kunstprojekt an der Richartzstraße 2–4. Foto: Jörn Neumann
Kulturamt und Kunsthochschule gehen auf die Straße: Zum Startschuss einer längerfristigen Kooperation für Kunst im öffentlichen Raum enthüllte Kölner Kulturdezernent Professor Georg Quander als letzte Amtshandlung den Wegweiser „Alle Richtungen“  Von
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Für seine letzte Amtshandlung als Kölner Kulturdezernent stieg Professor Georg Quander gerne die Stufen einer Aluminiumleiter hoch, um vor dem Dienstgebäude der städtischen Kulturverwaltung an der Richartzstraße den Wegweiser „Alle Richtungen“ zu enthüllen. Die Skulptur von Allan Gretzki mit den Hinweisschildern zu hiesigen Kultureinrichtungen ist Bestandteil einer Serie zur Kunst im öffentlichen Raum; einem Projekt, das das Kulturdezernat bereits im Jahr 2010 mit der Kunsthochschule für Medien vereinbart hatte.

Nun erfolgte gewissermaßen der Startschuss zu einer längerfristigen Kooperation beider Partner. „Köln stellt sich Fragen und bereitet den Boden für neue künstlerische Interventionen“, betonte Professor Mischa Kuball und fügte hinzu, wie wichtig es sei, die Wirkungsweise der Kunst außerhalb von Galerien sichtbar zu machen. „Wir müssen den öffentlichen Raum als Diskussionsraum begreifen, der sich selbst befragt“, sagte er, nachdem Quander die Notwendigkeit derartiger öffentlichkeitswirksamer Projekte hervorgehoben hatte, um der zunehmenden „Vermüllung des Stadtraums“ etwas entgegenzusetzen.

Gegenüber der Arbeit von Gretzki ist oberhalb der großen Werbung einer Kölner Bäckereikette die Fassadengestaltung von Akiro Hellgardt und Adrián Villa „Baugestaltungssatzung No. 23“ zu sehen.

Der dritte künstlerische Beitrag eines Studierenden der Kunsthochschule für Medien ist die Fotoarbeit „Domplatte Köln“ von Alexander Basile. Sie ist jetzt für einige Monate im Sitzungssaal des Kulturdezernats zu sehen.

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