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Lernort: Freiluga hat ein neues Zentrum

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Nach vielen Hindernissen wurde nun endlich der Neubau des Schulbilogischen Zentrums in in der städtischen Freiluft- und Gartenarbeitsschule eröffnet. Das moderne Schulgebäude ist energiesparend und macht den Schulkindern schon jetzt Freude.
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Erleichterung bei zahlreichen Unterstützern: Gemeinsam stießen sie am Samstag auf die Einweihung des Neubaus des Schulbiologischen Zentrums in der städtischen Freiluft- und Gartenarbeitsschule (Freiluga) an. Es war ein langer Weg mit so manchen Hindernissen. Vor einigen Jahren glich das Schulbiologische Zentrum noch eher einer Baracke als einem Lernort. Schimmel, undichte Fenster und im Winter Temperaturen von manchmal nur vier Grad plagten Kinder und Lehrkräfte, erinnerte sich Angelika Burauen, ehemalige Lehrerin in der Freiluga und Vorsitzende des Fördervereins.

Erst 2009 leitete die Stadt Köln eine Sanierung mit Hilfe des Konjunkturpakets der Bundesregierung ein. Geplant vom Architekturbüro Enning begann nun endlich der Bau. Zeitweise ruhten allerdings die Arbeiten. „Der kalte Winter und zwei gestohlene Bagger verzögerten die Fertigstellung nochmals um ein Dreivierteljahr“, berichtet Projektleiter Michael Graebner. Trotz allem: Jetzt steht das energiesparende und moderne Schulgebäude. Den Festakt in der Freiluga nutzte die Bezirksbürgermeisterin von Lindenthal, Helga Blömer-Frerker, vor allem, um sich bei den vielen Unterstützern zu bedanken.

Entdeckendes Lernen

Die städtische Freiluga (Freiluft- und Gartenarbeitsschule) in Müngersdorf ist ein außerschulischer Lernort, der 1925 gegründet wurde. Ziel war es, Stadtkindern Unterricht an der frischen Luft zu bieten. Auf 4,8 Hektar Fläche bieten Fachpädagogen entdeckendes Lernen für Schulklassen an. Die Freiluga wird jährlich von bis zu 8000 Schülern besucht. (nmm)

Anlässlich der Einweihung fand ein Tag der offenen Tür in der sonst nur für angemeldete Schulklassen zugänglichen Freiluga statt. Die Schüler der fünften Klasse der Kölner Hauptschule Baadenberger Straße erklärten den Besucherkindern etwa die Gewinnung von Honig und die Entwicklung einer Kaulquappe zum Frosch, alles ganz nach dem Motto: Learning by Doing. Die zehnjährige Anna war jedenfalls begeistert: „Alles macht viel Spaß hier, so habe ich mir das auch gewünscht.“ (nmm)

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