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Friedensschule in Köln-Widdersorf: Eltern wollen die Schließung nicht hinnehmen

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Die internationale Friedensschule in Widdersdorf soll geschlossen werden.

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Michael Bause

Lindenthal -

Die Ankündigung, dass die Internationale Friedensschule Köln (IFK) vor dem Aus steht, habe für einen „Schock“ gesorgt und zu einer „traumatischen Situation“ geführt, hat die Parent Teachers Organization, der Eltern und Lehrer der IFK angehören, am Donnerstag mitgeteilt.

Zwei Tage zuvor hatte die Amand GmbH als Gesellschafterin und Darlehensgeberin bekanntgegeben, aus wirtschaftlichen Gründen werde sie ihre Beteiligung Ende des Schuljahres 2017/18 einstellen; die Firma hält 50 Prozent an der gemeinnützigen Gesellschaft, die Träger der Schule mit mehr als 550 Schülern ist.

Die Parent Teachers Organization will sich „mit verschiedenen Aktionen“ für den Erhalt einsetzen, auch weil eine internationale Schule als Standortfaktor „essenziell für die Stadt Köln“ sei. Eltern und Lehrer betonen, nicht nur Kinder aus bessergestellten Familien würden die IFK besuchen, denn das Schulgeld sei einkommensabhängig.

Mit der Schließung werde ein Lernkonzept, für das die Kinder „hart gearbeitet und gelernt“ hätten, „über den Haufen geschmissen“; für viele werde es „sehr schwierig, sich neu zu orientieren und einen Schulplatz zu finden“. (cs)


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