24.08.2016
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Fußballturnier: Kicken beim Come-Together-Cup

Come-Together-Cup

Beim Come-Together-Cup hofft man auf gutes Wetter.

Foto:

Krechting

Köln -

So kreativ wie beim Come-Together-Cup sind wohl nur die wenigsten Kicker: Beim 19. Promi-Benefizfußballspiel auf den Wiesen vorm Rheinenergiestadion ließen sich die Spieler so einige Späße einfallen, um das andere Team zu schlagen. Bürgermeisterin Elfie Scho-Antwerpes vom Team „Latente Talente“ etwa hakte sich Arm in Arm bei „Lindenstraßen“-Schauspielerin Julia Beerhold ein und im Duo ging es zusammen über das Spielfeld. Etwas später schob Scho-Antwerpes Landtagsabgeordnete Lisa Steinmann, die eigentlich als Zuschauerin da war, mit deren Rollstuhl in Richtung Tor und verhalf der Politikerin mit dem Ball zum Treffer. Torwart Pfarrer Hans Mörtter blieb da chancenlos. „Es war anstrengend aber die Stadt brauchte Hilfe von Seiten des Landes“, scherzte danach Steinmann über ihren überraschenden Einsatz. 

Zusammen gewinnen, zusammen feiern

René Gligée von der Mannschaft „Homogene Ballkultur“ huschte mit Handtasche und Regenschirm über den Platz. Autor Jonathan Briefs versuchte Beachvolleyball-Olympiasieger Jonas Reckermann einen Luftballon anzudrehen, um ihn vom Lauf aus Tor abzuhalten. Reckermann nahm’s gelassen. „Als Jugendlicher habe ich im Verein als Mittelfeldspieler gespielt. Es war toll, wieder auf dem Platz zu stehen. Der Endstand 3:3 kam schließlich durch ein Eigentor der Homogenen zustande, der kurzerhand doppelt gezählt wurde. Schiedsrichter Walter Eschweiler und Linienrichterin Marie-Luise Nikuta ließen das gelten. Die mehreren tausend Zuschauer freute das. 

Zusammen feierten das symbolische Unentschieden dann die Spieler wie Moderatorin Shary Reeves, Fußball-Nationalspielerin Sandra Minnert, die Musiker Kai Engel (Brings), Dominik Schönenborn (Cat Ballou) und Micha Hirsch (Hanak), Ex-Karnevalsprinzen wie Marcus Gottschalk (2011) sowie die Lokalpolitiker Uli Breite, Andreas Wolter und Arndt Klocke. 

Mit dem Turnier sammelt das Sozialwerk für Lesben und Schwule Spenden für das Beratungszentrum Rubicon und das Jugendzentrum Anyway. Auch ein Team aus Redakteuren des „Kölner Stadtanzeiger“ kämpfte um einen von mehreren Pokalen, schied aber gegen die Foreigner Boys im Viertelfinale aus. Das Abschlusskonzert spielt Kasalla. (Nah)