29.07.2016
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Parken in Köln: Parkplatz-Not an der Uni-Klinik

Rechts stehen die Pkw dicht gedrängt, gegenüber ist Parken derzeit nicht möglich.

Rechts stehen die Pkw dicht gedrängt, gegenüber ist Parken derzeit nicht möglich.

Foto:

Eickler

Lindenthal -

Autos sind heutzutage breiter als früher. Deshalb sind einige der Norm-Maße für Parkplätze mittlerweile untauglich. Auf der Bitburger Straße führt diese Entwicklung derzeit zum Park-Chaos. Dort herrschte ohnehin stets Parkplatz-Not. Deshalb verstehen die Anwohner es nun ganz und gar nicht, warum gleich 22 Parkbuchten, die zum Gelände der Uni-Kliniken gehören, seit Monaten abgesperrt sind und leer stehen. Nun ist das Parkchaos noch größer in der kleinen Sackgasse, auf deren östlicher Seite sich Wohnhäuser befinden, auf der westlichen stehen Gebäude der Uni-Kliniken, unter anderem ein Schwesternwohnheim und eine Krankenpflegeschule.

Auch die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung wundert sich und stellte daher in ihrer jüngsten Sitzung eine entsprechende Anfrage an die Stadtverwaltung. „Wir wollen jetzt wissen, was das soll“, meinte dazu der Fraktionsvorsitzende der CDU, Horst Nettesheim. Die jetzige Situation nannte er angesichts der akuten Parkplatznot „unerfreulich“.

Umsetzung Ende des Jahres

Bis Ende des Jahres zumindest müssen die Anwohner noch mit der zusätzlichen Belastung klarkommen. Die Stellplätze befinden sich auf Privatgelände und waren bisher für Angehörige der Uni-Kliniken reserviert.

Auf Nachfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ erklärte Peter Heinen, Geschäftsführer des zuständigen Unternehmens der Uni-Kliniken „Medfacilities GmbH“, wie es zur Absperrung kam und wie es nun weitergeht: Das Park-Areal war mit Pollern und Absperrketten gesichert worden, weil Fremde es ständig benutzt hatten. Doch nachdem die Poller gesetzt waren, zeigte sich, dass die dadurch neu entstandenen Parkbuchten mit einer Breite von 2,30 Meter für immer mehr neuere Fahrzeug-Typen zu schmal sind. Seitdem ist der Parkplatz gesperrt, er soll nun umgebaut werden. Drei Stellplätze werden dabei entfallen, die verbleibenden werden diagonal angelegt, um die Zufahrt und die Ausfahrt zu erleichtern. „Die Planung soll Ende dieses Jahres umgesetzt werden, der Parkplatz anschließend für die Mitarbeiter nutzbar sein“, so Heinen.