24.08.2016
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Sanierungsbeginn: Spatenstich auf der Frankfurter Straße

Norbert Fuchs, Franz-Josef Höing, Klaus Harzendorf und Kai Lachmann (v.l.) vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik schaufeln.

Norbert Fuchs, Franz-Josef Höing, Klaus Harzendorf und Kai Lachmann (v.l.) vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik schaufeln.

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Christ

Mülheim -

Die Bauarbeiten auf der Frankfurter Straße haben begonnen – jetzt offiziell. Baudezernent Franz-Josef Höing, Bezirksbürger Norbert Fuchs und Klaus Harzendorf, der Leiter des Amts für Straßen und Verkehrstechnik, setzten auf der Großbaustelle den symbolischen ersten Spatenstich. Der Verkehr auf der Hauptverkehrsachse, die während der Sanierung zwischen dem Mülheimer Bahnhof und dem Wiener Platz zur Einbahnstraße umfunktioniert wurde, verläuft weitgehend reibungslos: „Es wundert mich, dass es so problemlos läuft“, sagt Fuchs.

Platzproblem für große Fahrzeuge

Die Bauarbeiten dauern etwa ein Jahr lang. In dieser Zeit werden neue Gehwege, Multifunktionsflächen mit Bäumen, Parkplätze und Bänken gebaut – sowie kleinere Platzflächen. Die Fahrbahn ist künftig nur noch 8,50 Meter breit, bisher sind es zwölf Meter. Die Initiative Planung von unten kritisiert die geplanten Radstreifen neben der Fahrbahn. Sie steigerten die Unfallgefahr. „Zum Ein- und Ausparken müssen die Pkw stets den Radstreifen kreuzen. Hier sind die Radfahrer den Autofahrern ausgeliefert“, lautet ein Kritikpunkt. Lkw und Busse müssten, wenn sie sich begegnen, zudem auf den Radstreifen ausweichen. Laut Harzendorf müssen größere Fahrzeuge künftig notfalls über den Schutzstreifen fahren. Probleme gebe es nur, wenn die Streifen zugeparkt würden: „Das muss überwacht werden.“

Künftig wird es auf dem Mülheimer Abschnitt der Frankfurter Straße nur noch 50 Parkplätze geben, bisher waren es 75. Das Parken in den umliegenden Straßen wird kostenpflichtig – außerdem soll das Anwohnerparken eingeführt werden.