29.07.2016
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Schießerei: Nebenbuhler mit Revolver bedroht

Ein Mann hat in Köln-Holweide um sich geschossen. (Symbolbild)

Ein Mann hat in Köln-Holweide um sich geschossen. (Symbolbild)

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dapd

Holweide -

Die Kölner Polizei hat am Montagnachmittag einen Mann festgenommen, der in Holweide um sich geschossen hat. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte der Täter an der Bahnhaltestelle Maria-Himmelfahrt-Straße einem 49 Jahre alten Bekannten aufgelauert, ihn mit einem scharfen Revolver bedroht und in eine Hecke geschossen. Hintergrund der massiven Drohung ist der Streit um den Kontakt des 49-Jährigen mit der vom Tatverdächtigen getrennten Ehefrau. Verletzt wurde bei der Schießerei niemand.

Zeugen riefen die Polizei, die den Täter wenig später in der Nähe stellen konnte. Sowohl der Tatverdächtige als auch der Bedrohte waren betrunken. Neben dem Revolver stellten Polizisten in der Wohnung sowie im Keller des Tatverdächtigen eine Pistole, größere Mengen Munition, einen Wurfstern sowie eine Vielzahl von Messern und ein Samurai-Schwert sicher.

Fernseher mit Axt zertrümmert

Der 46-Jährige ist bereits durch gewalttätiges Verhalten gegenüber seiner Ehefrau polizeilich aufgefallen. Unter anderem hat er Anfang März bei einem Streit mit seiner Frau das Fernsehgerät in der gemeinsamen Wohnung mit einer Axt zertrümmert. Nachbarn hatte wegen des lauten Streits die Polizei gerufen.

Wegen der massiven Bedrohungen wird geprüft, ob der 46-Jährige zum Erlass eines so genannten Deeskalations-Haftbefehls einem Richter vorgeführt wird. (jac)


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