29.09.2016
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Clouth-Gelände: Abbruchlärm nervt Anwohner

Auf dem Clouth-Gelände haben die vorbereitenden Abbrucharbeiten begonnen. Bald sollen auch die ersten Hallen fallen.

Auf dem Clouth-Gelände haben die vorbereitenden Abbrucharbeiten begonnen. Bald sollen auch die ersten Hallen fallen.

Foto:

Schöneck

Nippes -

Die Anwohner des Clouth-Geländes sollen morgens und abends etwas vom Lastwagenlärm im Zusammenhang mit den Abbrucharbeiten auf dem ehemaligen Fabrikareal entlastet werden. Per Dringlichkeitsantrag votierte die Bezirksvertretung Nippes einstimmig dafür, die Abfuhrzeiten für Schutt zu begrenzen.

Auf dem Clouth-Gelände läuft seit März der Rückbau der Industriehallen, dort entsteht in den nächsten Jahren ein neues Stadtviertel mit rund 1000 Wohneinheiten und 25 000 m2 Büro- und Gewerbefläche. Während die Gebäude derzeit von innen entkernt, leergeräumt und von Schadstoffen befreit werden, sollen in aller Kürze die eigentlichen Abbrucharbeiten beginnen. Hunderttausende Tonnen von Bauschutt und Bodenfundamenten werden fortgeschafft. Die allgemeinen Arbeitszeiten sind werktags von 7 bis 21 Uhr.

Zeitplan soll nicht gefährdet werden

„Es geht uns darum, dass der Abraum möglichst in der Kern-Arbeitszeit abgefahren werden soll, also etwa zwischen 9 und 18 Uhr“, erläuterte Bezirksbürgermeister Bernd Schößler (SPD) den Antrag, den alle drei Fraktionen – SPD, CDU und Bündnis 90/Grüne – eingebracht hatten. Deshalb soll die Verwaltung mit dem Projektleiter, der Stadtwerke-Tochter „Moderne Stadt“, klären, ob es technisch und organisatorisch möglich ist, Abbruch- und Abfuhrarbeiten zeitlich zu trennen. Der Zeitplan für die Gelände-Freilegung insgesamt dürfe dadurch aber nicht gefährdet werden.