29.07.2016
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GGS Gartenstadt: Aus Liebe zum grünen Veedel

Bei einem Open-Air-Festakt mit Trommelwirbel besiegelte die Grundschule ihre Namenstaufe zur „GGS Gartenstadt“.

Bei einem Open-Air-Festakt mit Trommelwirbel besiegelte die Grundschule ihre Namenstaufe zur „GGS Gartenstadt“.

Foto:

Schöneck

Longerich -

Die mit Spannung erwartete symbolische Namenstaufe übernahmen die Schüler selbst: Eben noch hielten sie in einer Reihe stehend Buchstabenplakate hoch, die den Schriftzug „GGS Altonaer Straße“ ergaben. Unter dem Trommeln von Mitschülern drehten sie ihre Plakate um – so dass der neue Schulname „GGS Gartenstadt“ erschien.

Er verweist auf ihr Veedel, die Gartenstadt Nord. Dann hatte die neue Schulhymne zur Neubenennung Premiere. „Unsere Schule hat einen Namen – denn sie heißt ab heute Gartenstadt“, sangen die Schüler vergnügt – frei nach Rolf Zuckowskis „Unsere Schule hat keine Segel“.

Die Zeremonie war der feierliche Höhepunkt des Sommerfestes mit Hunderten von Schülern und Eltern. Auf dem gesamten, idyllisch-verwinkelten Pausenhof gab’s Attraktionen von Kistenrutschen über Schubkarrenrennen bis zum „Barfuß-Erlebnisparcours“ und einem Flohmarkt des Fördervereins.

Schluss mit der Namenlosigkeit

Weil die Grundschule mit 130 Schülern ihre unpersönliche Bezeichnung leid war, hatte sie sich auf die Suche nach einem richtigen Namen gemacht. „Es gab einige weitere Vorschläge wie Marienkäfer- oder Schmetterlingschule“, blickte Rektorin Gisela Rosemann zurück. „Doch unsere Umfrage unter Schülern, Lehrern und Eltern endete mit einer großen Mehrheit für die Gartenstadt. Ich finde, es passt richtig gut – man muss sich nur umsehen, wie schön grün es hier ist“, betonte sie.

Neben Bürgermeister Hans-Werner Bartsch (CDU), der hier einst zur Volksschule ging, feierten auch der langjährige Schul-Hausmeister Josef Pieper und die Veedels-Chronistin Maria Herrig mit. „Ich habe mich sehr gefreut, als ich vom neuen Namen gelesen hatte“, lobte sie – und erinnerte an heute amüsante Passagen aus der Schulgeschichte: Etwa die einstige weiße Linie auf dem Hof, die katholische und evangelische Schüler voneinander trennte.
Den neuen Namen wollen die Schüler, Eltern und Lehrer aufgreifen: Sie planen nun, auch die Innenräume gärtnerisch zu gestalten.


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